Medizinische Klinik 1

Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Onkologie und Nephrologie

Die Medizinischen Klinik I (100 Betten) behandelt allgemein-internistische Patienten mit den besonderen Schwerpunkten Gastroenterologie (Erkrankungen des Verdauungstraktes), Onkologie (Krebserkrankungen) und Nephrologie (Nierenerkrankungen). Die Medizinische Klinik I hat eine mit modernster Technik eingerichtete Endoskopie-Abteilung, in der alle Methoden der diagnostischen und therapeutischen Endoskopie zur Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darmtraktes durchgeführt werden. Auf unserer onkologischen Station werden Patienten mit Krebserkrankungen diagnostiziert und mit kurativen und palliativen Chemotherapien behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik liegt in der Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen des Verdauungstrakts. An der Medizinischen Klinik I besteht ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Darmzentrum zur interdisziplinären Behandlung von Patienten mit Dickdarmkrebs. Die Sektion Nephrologie ist spezialisiert auf die Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Nierenerkrankungen und betreibt in Zusammenarbeit mit einem großen ambulanten Dialyse-Zentrum eine klinische Dialyse-Einheit zur stationären Versorgung von Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz. Neben diesen ausgewiesenen Schwerpunkten versorgt die Medizinische Klinik I viele Patienten mit allgemein-internistischen Erkrankungen wie akuten Infektionskrankheiten, Lungenerkrankungen sowie Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen, insbesondere auch im hohen Lebensalter.

Terminvereinbarung (Chefarztsekretariat) 05251/86 - 1101
Notfallbehandlung 24 Stunden 05251/86 - 0
Stationäre Aufnahme 05251/86 - 1107
Intensivstation 05251/86 - 1220
Dialyse / Nephrologie 05251/86 - 1600 / 1603
Internistische Ambulanz für Angehörige der britischen Streitkräfte 05251/86 - 1445

Nephrologische Konsiliarii in Kooperation zur Klinik
Dres. Schilken, Vischedyk, Fowler
Nephrologische Gemeinschaftspraxis
Mersinweg 18
33098 Paderborn

Die Medizinische Klinik 1 wird von einem Chefarzt geleitet, dem 5 Oberärzte mit unterschiedlichen Fach- und Aufgabenbereichen und 13 Assistenzärzte/innen zur Seite stehen. Die Sektion Nephrologie wird vom leitenden Arzt Dr. M. Vischedyk geführt. An der Klinik besteht die Möglichkeit zur vollen Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin (in Verbindung mit der Medizinischen Klinik II) und zur vollen Weiterbildung im Schwerpunkt Gastroenterologie. Bei besonderen Fragestellungen besteht eine enge Kooperation mit dem Universitätsklinikum Göttingen.

Weiterbildungskurrikulum für Assistenzärzte

  • Standardisiertes Einarbeitungskonzeptes/ Mentorensystems
  • 6 Monate rotierender Einsatz auf den peripheren Stationen und den Funktionsabteilungen
  • Rotation in die Kardiologische Klinik
  • 6 Monate Interdisziplinäre Intensivtherapiestation
  • Anschließend Einsatz nach Wunsch
  • Intensive oberärztliche Supervision
Bei allen Ausbildungsinhalten legen wir größten Wert auf eine Supervision durch die Fachärzte der Abteilung. Die apparative Ausstattung entspricht dem modernsten Niveau.

 

Einer Entlastung im administrativen Bereich mit dem Zielen der intensiveren Hinwendung zum Patienten dienen folgende Maßnahmen:

  • Routineblutabnahme durch eine "Blood-Nurse"
  • Weitestgehende Durchführung des Codierungsprozederes durch eine Kodierungsfachkraft
  • Einsatz einer innovativen Software zur Arztbriefschreibung

 

Die nationalen Kongresse können besucht werden, den Teilnehmern entstehen hierfür zumeist keine Kosten. Auch der Besuch anderer Fortbildungen wird finanziell großzügig unterstützt. Die Abteilung führt regelmäßige externe, aber auch hausinterne Fortbildungen durch. Die gängigen nationalen und internationalen Fachzeitschriften sind abonniert (z. B. DMW, Der Internist, New England Journal of Medicine, Zeitschrift für Gastroenterologie, Endoskopie, Medizinische Klinik etc.).

Das St. Vincenz-Krankenhaus ist akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen und der Chefarzt ist Mitglied des Lehrkörpers, so dass die Möglichkeit zur Promotion gegeben ist.

In der ersten Zeit ist die Unterbringung im modernen Personalwohnheim möglich.

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