Ärztliche Bewerber

Liebe Bewerberin, lieber Bewerber,

Sie interessieren sich für eine langfristige berufliche Perspektive im St. Vincenz-Krankenhaus oder möchten einen Studienabschnitt bei uns verbringen? Dann finden Sie hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn als akademisches Lehrkrankenhaus verfügt über 756 Betten an drei Standorten. Im Jahr werden ca. 15.000 anästhesiologische Leistungen erbracht. Der Stellenschlüssel für beide Häsuer beträgt: 1-10-24. Der Chefarzt der Abteilung verfügt über die komplette Weiterbildungsermächtigung für die Facharzt-Bezeichnung Anästhesiologie (60 Monate), sowie für die Zusatzweiterbildungen Intensivmedizin (24 Monate) und Notfallmedizin (6 Monate).

Diese ergeben sich aus der anästhesiologischen Betreuung der Patienten der Disziplinen Allgemein-, Gefäß- und Unfallchirurgie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe. Zudem werden anästhesiologisch Patienten der Belegabteilungen für Mund-/Kiefer-Gesichtschirurgie sowie Orthopädie betreut.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld liegt in der Intensivmedizin, wobei der Klinik für Anästhesiologie die organisatorische Leitung der 16-Betten-Intensivstation obliegt. Die medizinische Versorgung umfasst die Betreuung sämtlicher operativer Patienten sowie die Beatmungstherapie der Patienten der Klinik für Neurologie.

Inner- und außerklinische Notfallmedizin - das St. Vincenz-Krankenhaus ist NEF-Standort - runden das Spektrum ab.

Die Abteilung legt aus Gründen der Patientensicherheit und der Mitarbeiterbindung starken Wert auf eine gewissenhafte Einarbeitung. Hierzu zählt ein standardisiertes Einarbeitungskonzept, welches dennoch nicht als starres Muster zu verstehen ist. Vielmehr kann es bei entsprechenden Vorkenntnissen bzw. besonderen Interessengebieten entsprechend angepasst werden.

Des Weiteren wird jedem Assistenzarzt in der Weiterbildung von Beginn an ein Oberarzt als Mentor zur Seite gestellt, der zu detaillierten Fragen bzgl. Weiterbildungsinhalten, wie auch zu Hospitationen, Auskunft geben kann.

Der Beginn der Bereitschaftsdiensttätigkeit ist ca. neun Monate nach Tätigkeitsbeginn angestrebt, nach entsprechender Absprache.

Es besteht ein Curriculum, welches durch persönliche Schwerpunkte nach Wunsch auch Anpassungen erfahren kann. Es wird ein Mentorensystem eingesetzt, so dass jedem Kollegen in der Weiterbildung ein verantwortlicher Oberarzt als Ansprechpartner angeboten wird. Regelmäßige Mentoren- wie auch Chefarztgespräche passen hierbei zu unserem Selbstverständnis von Weiterbildung.

Bezüglich der für die Facharzt-Weiterbildung weiterhin notwendigen chirurgischen Bereiche wie Neuro- und Thoraxchirurgie suchen wir mit Ihnen individuelle flexible Lösungen, sei es über kurzfristige Hospitationen bis hin zu Freistellungen.Fortbildung

Interne Fortbildungsveranstaltungen finden wöchentlich am Montag statt, wobei hier aktuelle wissenschaftliche Themen, Propädeutik sowie Geräteeinweisungen nach MPG aufgegriffen werden.

Des weiteren werden diverse offene Fortbildungsveranstaltungen von der Klinik für Anästhesiologie angeboten, wie zum Beispiel das regelmäßig stattfindende interdisziplinäre Notfallkolloquium.

Bei der Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen werden Mitarbeiter der Klinik wie folgt unterstützt:

  • Dienstbefreiung für durchschnittlich 5 Tage / Jahr
  • Nach Themengebiet volle bzw. anteilige Übernahme der Fortbildungskosten
  • Beteiligung an Anreise- und Übernachtungskosten durch steuerfreie Pauschalbeträge

Sowohl im anästhesiologischen als auch intensivmedizinischen Bereich verfügen wir großteils über medizin-technische Ausstattung der neusten Generation. Dies beginnt bei Narkosegeräten, reicht über Monitoring bis hin zur Sonographie-Ausstattung; Details finden Sie hier.

Das Dienstmodell ist Arbeitszeitschutzgesetz-konform. Bereitschaftsdienstzeiten sind regelhaft 24 Stunden mit anteiliger Abgeltung der Plus-Stunden als Freizeitausgleich bzw. Vergütung dieser.
Die Stellen in unserer Abteilung sind zudem nach Absprache teilbar.

Die Vergütung richtet sich nach den AVR (Arbeitsvertragsrichtlinien des Deutschen Caritasverbands) – entspricht TV-Ärzte VKA. Wesentliche Zusatzverdienstmöglichkeiten ergeben sich außerdem durch notärztliche Tätigkeit, die entsprechend der Verantwortung dieser Aufgabe großzügig entlohnt wird; die Teilnahme am Notarztdienst ist jedoch nicht Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Klinik.

 

Sollte unser Spektrum Sie ansprechen, freuen wir uns von Ihnen zu hören. Als Ansprechpartner steht Ihnen zum einen das Sekretariat zur Verfügung (Frau Susanne Biermann, Tel.: 05251-861585) sowie als oberärztlicher Ansprechpartner Herr Dr. Felix Brandt.