Aktuelles

27.09.2016

Vincenz-Darmzentrum informiert im Südringcenter

Um über das Thema Darmkrebsvorsorge aufzuklären und die Scheu vor der Untersuchung zu nehmen, lud das Vincenz-Darmzentrum am 1. Oktober zwischen 11 und 17 Uhr zu einem Aktionstag ins Südringcenter Paderborn ein. Unter dem Motto „Vorsorge statt Sorge – Darmkrebs ist vermeidbar“ standen Ärzte und Pflegefachkräfte der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie des St. Vincenz-Krankenhauses bereit, um aufzuklären und Fragen zum Thema Darmkrebs(-vorsorge) zu beantworten. Ein überdimensionales Darmmodell veranschaulichte darüber hinaus verschiedene Dickdarmerkrankungen. Gemeinsam mit den Experten konnte zudem ein spezieller Risikofragebogen ausgefüllt werden, der Faktoren aufdeckte, die zur Vorsorgeuntersuchung raten

21.11.2015

Aktionstag des Darmzentrums

Darmkrebs vermeiden – Darmkrebs behandeln! So lautete die Botschaft der diesjährigen Vorsorgeoffensive gegen Darmkrebs im Hochstift. Gemeinsam luden das Vincenz-Darmzentrum und seine Kooperationsärzte Dr. Hartmut Lazar und Dr. Arne Oelmann sowie die Krankenkassen AOK, Barmer GEK und IKK classic alle Bürger ab 50 Jahren am 21. November zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung rund um das Thema Darmkrebsvorsorge und -behandlung ein. Zwischen 10 und 12 Uhr informierten die Experten in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses (Am  Busdorf 2, Paderborn) in Kurzvorträgen über die Vorsorgemöglichkeiten und den Ablauf bei einer Darmspiegelung sowie die Möglichkeiten der Behandlung im Falle einer Erkrankung. Darüber hinaus beschäftigte sich einer der Vorträge mit den Besonderheiten der vererbbaren Darmkrebsformen, denn direkte Verwandte haben ein erhöhtes Risiko, selber an Darmkrebs zu erkranken. Im Foyer des Krankenhauses stellten sich im Aktionszeitraum zwischen 10 und 14 Uhr zudem die Partner des Darmzentrums an Infoständen vor und standen für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Ziel der Akteure ist es, über das Thema Darmkrebsvorsorge aufzuklären und die Angst vor der Vorsorgeuntersuchung zu nehmen. Denn für viele Menschen ist es eine große Hemmschwelle, das ab 55 Jahren kostenlose Vorsorgeangebot der Krankenkassen in Anspruch zu nehmen. Dabei lässt sich Darmkrebs durch die vorsorgende Untersuchung tatsächlich vermeiden: Die Erkrankung entwickelt sich über Jahre hinweg durch sogenannte Polypen, die bei der Vorsorge-Darmspiegelung erkannt und häufig sofort abgetragen werden können. „Aus diesem Grund schützt die Darmspiegelung vor Darmkrebs und deshalb ist Darmkrebs vermeidbar“, betonten die beiden Leiter des Vincenz-Darmzentrums, Prof. Dr. Jobst Greeve, Chefarzt der Medizinischen Klinik I des St. Vincenz-Krankenhauses, und PD Dr. Hubert Scheuerlein, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie. Trotzdem geht die Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung seit 2006 zurück. Dabei erkranken in Deutschland jährlich über 70.000 Menschen an Darmkrebs. Im Kreis Paderborn gibt es über 240 Neuerkrankungen pro Jahr.

09.10.2015