Palliativmedizin

Palliativmedizin / palliative Care ist gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2002 ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen. Dies geschieht durch Vorbeugen und Lindern von Leiden durch frühzeitige Erkennung, sorgfältige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen Problemen körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art.

Die Mehrzahl der palliativmedizinisch betreuten Patienten leiden an einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung. Gerade hier kann eine gezielte Schmerztherapie oder die Behandlung tumorbedingter körperlicher Beschwerden (wie Brechreiz, Übelkeit, Schlafstörungen, Luftnot, etc.) einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität bringen.

Palliativversorgung erfolgt interdisziplinär und multiprofessionell, das heißt, basiert auf der Kooperation von Ärztinnen / Ärzten unterschiedlicher Fachgebiete, Pflegenden, Vertretern weiterer Berufsgruppen und Ehrenamtlichen, die mit der ambulanten und stationären Behandlung und Begleitung unheilbar Kranker befasst sind.

Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe. Dort werden die Patienten von dem Chefarzt der Klinik, Herrn Prof. Dr. med. A. S. Lübbe und seinem Team betreut. Hier besteht Platz für 10 Patienten sowie eine Aufnahmemöglichkeit für Angehörige.

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