Kinderchirurgie und Kinderurologie

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Eltern,

seit dem 1. Oktober 2017 bin ich neuer Sektionsleiter der Kinderchirurgie und Kinderurologie der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“, dies ist ein besonders wichtiger Grundsatz meiner Arbeit, denn Kinder brauchen eine spezielle Therapie und Behandlung, da ihre Heilungsverläufe und Verhaltensweisen sich wesentlich von denen Erwachsener unterscheiden. In Zukunft wird das St. Vincenz-Krankenhaus in diesem Sinne noch mehr Kinder behandeln können als bislang.   

Als langjähriger Operateur im Uniklinikum Göttingen und der Kinderchirurgie Regensburg bringe ich viele Erfahrungen im Bereich der Kinderchirurgie und Kinderurologie mit nach Paderborn, wo es bislang noch keine Kinderchirurgie gegeben hat.

 

 

Schwerpunkte

Die Kinderchirurgie ist ein neuer Schwerpunkt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie von Chefarzt PD Dr. Hubert Scheuerlein; dies in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin St. Louise und der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe St. Louise (beide Paderborn).  Daher kann ich bei dem Verdacht auf angeborene Fehlbildungen bereits vor der Geburt den Eltern entsprechende Behandlungsmöglichkeiten erläutern und mit ihnen abstimmen, und sie nach der Geburt gegebenenfalls direkt vor Ort umsetzen.

Insbesondere die operative Versorgung von kranken Frühgeborenen im Perinatalzentrum ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Aber auch Fehlbildungen sowie schwere Darmentzündungen, kinderurologische Problemstellungen und Brandverletzungen bei Kindern stehen im Mittelpunkt. Allgemein hat sich unser Spektrum an Operationen bei Kindern und Jugendlichen im St. Vincenz-Krankenhaus jetzt deutlich vergrößert. Sehr oft können diese Operationen minimal-invasiv und ambulant durchgeführt werden, sodass die Kinder noch am selben Tag wieder nach Hause können.

Dabei weiß ich um die Sorgen der Eltern vor Operationen ihrer Kinder: Die Verantwortung für das eigene Kind einem Fremden zu überlassen, ist eine maximale Stress-Situation. Dafür habe ich größtes Verständnis! Ich versuche deshalb immer in Gesprächen zunächst Vertrauen aufzubauen und die Eltern so umfassend wie möglich zu informieren.

Mit den besten Wünschen für die Gesundheit,

Ihr Dr. Markus Dürsch