Prof. Dr. Götte unter den Top 100

Prof. Dr. Andreas Götte gehört laut dem Medizin-Expertenportal »Expertscape« zu den weltweit Top 100 Experten im Jahr 2021 für die Behandlung von Vorhofflimmern. Das aktuelle Ranking wurde anhand von wissenschaftlichen Arbeiten aus den letzten 10 Jahren erstellt, bei dem insgesamt 93.500 Kardiologen von allen Kontinenten in die Auswertung eingeschlossen wurden. Das Medizin-Portal erstellt regelmäßig Rankings der weltweit besten Mediziner und Krankenhäuser.

                                                        


Prof. Dr. Götte maßgeblich an EU-Eliteprojekt beteiligt

                                          

Prof. Dr. Andreas Götte ist einer der Leiter eines hochwissenschaftlichen, fünfjährigen Großprojektes der Kardiologie, an dem unter anderem die Eliteuniversitäten Harvard, Oxford, Madrid und die Sorbonne Universität in Paris beteiligt sind. Das mit 14 Millionen Euro geförderte Projekt ist ein Meilenstein in der Forschung der Vorhofflimmern-Therapie: Mittels künstlicher Intelligenz wird es zukünftig möglich sein, schon in einem frühen Stadium der Erkrankung Rückschlüsse auf potenzielle Risiken und auf die bestmöglichen Behandlungsmethoden zu ziehen. 

 Zur Pressemitteilung

                                                           


Vorhofflimmern: Therapie wird sich grundlegend ändern

Prof. Dr. Andreas Götte maßgeblich an internationaler Studie beteiligt

Prof. Dr. Andreas Götte ist als Verantwortlicher des „Kompetenznetzes Vorhofflimmern“ maßgeblich an der europaweiten klinischen Studie „Frühe Behandlung von Vorhofflimmern zur Verhinderung von Schlaganfällen“ beteiligt. Die Ergebnisse der Studie wurden am Samstag beim virtuellen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) der Fachwelt vorgestellt − sie werden weltweit einen massiven Einfluss auf die bisherige Behandlung von Vorhofflimmern haben. Als „Ritterschlag“ erschienen die Ergebnisse am Samstag parallel im „New England Journal of Medicine“ – der angesehensten medizinischen Fachzeitschrift der Welt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

                                     


Kann ein Schwangerschaftshormon bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen helfen?   

Die Ärzte und Wissenschaftler um Prof. Götte am St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn und am Universitätsklinikum Magdeburg haben 2015 erstmals zeigen können, dass der Herzvorhof erheblich durch das Schwangerschaftshormon Relaxin vor Rhythmusstörungen und Entzündungen geschützt wird. Diese einmaligen Ergebnisse wurden bei dem Kongress der American Heart Association in Chicago im November erstmalig von Prof. Göttes Mitarbeiterin Frau Dr. rer nat. Alicjia Bukowska präsentiert und erregten deutliches Interesse. Neben der Chefarztposition am St. Vincenz Krankenhaus leitet Prof. Götte eine eigenständige Arbeitsgruppe zur „Molekularen Elektrophysiologie“ an der Universitätsklinik in Magdeburg.

Klassifikation der „Herzvorhoferkrankungen“

Prof. Götte wurde 2015 von der Europäischen Herzrhythmus Gesellschaft (EHRA) beauftragt, erstmalig eine Klassifikation der „Herzvorhoferkrankungen“ zu erstellen und dabei die globale Leitung des Projektes zu übernehmen. Um einen weltweit gültigen Vorschlag dazu zu unterbreiten, arbeitet Prof. Götte derzeit mit amerikanischen, asiatischen und südamerikanischen Kollegen zusammen. Insgesamt sind es 24 Wissenschaftler aus aller Welt, die an der Erstellung dieses wichtigen  Konsensus-Papieres mitarbeiten. Die Ergebnisse sollen erstmalig im Sommer 2016 auf den weltgrößten Kongressen zur Herzrhythmustherapie vorgestellt werden.

Kongressleitungen

Prof Götte leitete den größten europäischen Kongress zum Thema Herzrhythmusstörungen der European Heart Rhythm Association (EHRA) in Athen 2013. 


Videobeiträge zu medizinischen Themen

Prof. Dr. med. Andreas Götte erläutert die IMPULS-Studie und ihre Ergebnisse im Zusammenhang mit der Lebensqualität von Patienten mit Vorhofflimmern und der Bedeutung für die kardiologische Praxis.
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Kritische Kommentierung und Diskussion von Prof. Dr. med. Andreas Götte zu dem Thema: "Medikamentöse Therapie der stabilen KHK: Was ist Gewohnheit, was ist Evidenz?"
Hier gelangen Sie zum Video.


Prof. Dr. Götte über Trainingssimulationen, die in seiner Klinik stattfinden


Klinisch-wissenschaftliche Kooperationen

Das St. Vincenz-Krankenhaus ist akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August Universität Göttingen, so dass unter anderem Studenten im Praktischen Jahr in der medizinischen Klinik II ausgebildet werden.

Prof. Dr. Götte ist seit 2003 Mitglied im Kompetenznetz „Vorhofflimmern“ (AF-Netz), welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird (www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de). Im Rahmen des Kompetenznetzes Vorhofflimmern werden Grundlagenforschung, klinische Studien sowie Register bundesweit durchgeführt.

Neben der Aktivität im nationalen AF-Netz ist die Medizinische Klinik II seit 2010 Mitglied im wissenschaftlichen Netzwerk der Europäischen Herzrhythmus Assoziation (EHRA).

Seit 01.11.2010 besteht eine Beteiligung an einem von der Europäischen Union innerhalb des FP7 Programms geförderten Forschungsnetz EUTRAF (www.eutraf.eu). Schwerpunkt der mit insgesamt 11 Mio. Euro geförderten fünfjährigen Forschungsaktivität ist „Vorhofflimmern“. Die Forschungsgruppe beschäftigt sich u.a. mit der Frage: Weshalb "Zittern" Vorhöfe des Herzens?

Zudem besteht die Mitarbeit an dem Forschungsportal Sachsen-Anhalt, eine umfassende Informationsplattform über Forschung, wissenschaftliche Innovationen und Technologietransfer.

Die Medizinische Klinik II des St. Vincenz-Krankenhauses engagiert sich im Jahr 2013 für die European Heart Rhythm Association / EUROPACE in Athen. Prof. Dr. Götte ist Tagungspräsident des europäischen Kongresses, zu dem mehr als 6.000 Teilnehmer erwartet werden. (http://www.youtube.com/watch?v=IfUOqJUtIj4&feature=youtu.be).

Prof. Dr. Götte ist Hochschullehrer an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Institut für Biochemie (Prof. Dr. Lendeckel) an der Universität Greifswald.

Die Medizinische Klinik II verfügt über ein klinikeigenes Sekretariat für Klinische Studien, welches durch zwei Mitarbeiterinnen betreut wird.

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Publikationen

Veröffentlichung des Buches "Therapie mit NOAK - Nicht-VKA orale Antikoagulanzien"

Im November 2014 erschien unser zweites Buch "Therapie mit NOAK - Nicht-VKA orale Antikoagulanzien" im Uni-Med Verlag AG, Bremen. Das Buch von Prof. Dr. Andreas Götte enstand unter Mitarbeit von Dr. Sibylle Brandner, Dr. Kristian Bröckling, Dr. Alicia Bukowska, Dr. Matthias Hammwöhner und Dr. Tobias Willich.

Zur oralen Lanzeitantikoagulation bei Patienten mit Vorhofflimmern, tiefer Venenthrombose oder Lungenembolie standen jahrzehntelang keine Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten zur Verfügung. Mit der Verfügbarkeit der direkten oralen Antikoagulanzien (NOAK) hat sich das Spektrum der antithrombotischen Prophylaxe und Therapie deutlich erweitert. In dem Buch werden Hilfestellungen bei der Behandlung mit NOAKs unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinien gegeben. Es richtet sich an Therapeuten sämtlicher Disziplinen, die Fragen, die sich im täglichen Umgang mit den verschiedenen Substanzen ergeben, ausgesetzt sind.

Veröffentlichung des Buches "Kardioversion von Vorhofflimmern"

Im Dezember 2011 ist unser Buch "Kardioversion von Vorhofflimmern" Uni-Med Verlag AG, Bremen veröffentlicht worden (ISBN: 978-3-8374-2314-3). Herausgeber ist Prof. Dr. Andreas Götte unter der Mitarbeit von Dr. K. Bröckling, Dr. M. Hammwöhner und Dr. T. Willich.

In dem Buch werden zum Thema "Vorhofflimmern" die aktuellen Möglichkeiten der elektrischen und pharmakologischen Kardioversion zusammenfassend dargestellt. Im Vordergrund stehen vor allem die praktischen Therapieanleitungen. In diesem Zusammmenhang werden auch wesentliche Aspekte der Epidemiologie, Pathophysiologie, Echokardiographie sowie Antikoagulation besprochen. Als Zusammenfassung sind zudem Auszüge der neuen Leitlinien 2010 zur Kardioversion von Vorhofflimmern eingefügt.

Klinikaktivitäten

Die Medizinische Klinik II macht einmal im Jahr eine „Klassenfahrt“ mit allen ärztlichen Mitarbeitern. Neben Fahrradtouren und Besichtigungen zum Beispiel der Wewelsburg und des NS-Museums wurde im Jahr 2014 eine Kanufahrt auf der Lippe gemacht. Trotz einiger Stromschnellen blieben alle trocken und unversehrt.

Klinikaktivitäten
Klinikaktivitäten