Paderborner Behörden setzen sich gemeinsam für Kinderklinik ein

Mitarbeiter der Bundespolizei überreichen Spendenscheck

Den Erlös des letzten „Hoffestes“ spendeten die Paderborner Behörden aus der Bahnhofstraße 25 jetzt der Paderborner Kinderklinik St. Louise. Nancy Gerecke und Rainer Kerstiens von der Bundespolizei übergaben dem Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin einen Spendencheck in Höhe von 300 Euro.

Nancy Gerecke und Rainer Kerstiens von der Bundespolizei Paderborn übergeben die Hoffest-Spende an Pflegedienstleiterin Pia Lages und Chefarzt PD Dr. Friedrich Ebinger von der Kinderklinik St. Louise.

„Durch die derzeitige Ausnahmesituation mit dem Corona-Virus hat es etwas gedauert, bis wir die Spende jetzt persönlich übergeben konnten. Doch nun kommt sie genau pünktlich zum Jahrestag des letzten Kollegen-Festes“, schmunzelten die beiden Polizisten.„Unser Hoffest hat bereits eine langjährige Tradition. Wir treffen uns einmal im Jahr nach Dienstschluss bei Bratwurst und Getränken zu netten Gesprächen und zum Kennenlernen. Teilgenommen haben die Beschäftigten der benachbarten Behörden wie dem Ordnungsamt und Ausländeramt des Kreises Paderborn, dem Immigration Point der Bundesagentur für Arbeit und der Bundespolizei“, berichten die beiden Polizisten, die mit ihren Dienststellen im vergangenen Jahr für die Organisation zuständig waren. Der Spendenerlös stammt aus den freiwilligen Beiträgen für Speis und Trank und wird am Ende für eine gemeinnützige Organisation wie die Kinderklinik St. Louise gespendet.
PD Dr. Friedrich Ebinger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freute sich sehr über den besonderen Besuch: „Mit Hilfe von Spenden können wir unseren kleinen Patienten das so wichtige „Mehr“ ermöglichen, das für ein schnelles und gutes Gesundwerden in einer Kinderklinik so wichtig ist – z.B. die kindgerechte Gestaltung unserer Räumlichkeiten und Beschäftigungsangebote wie unser Spielzimmer oder Wandspielzeug in den Wartebereichen.“
In diesem Jahr wird es aufgrund der Corona-Pandemie leider kein geselliges Beisammen-Sein der Dienststellen an der Bahnhofstraße geben. Doch die Beamten sind sich einig: „Die Kinderklinik steht auch weiterhin ganz oben auf unserer Liste.“