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Pionierarbeit in der Kinder-Notfallversorgung: Kinderklinik St. Louise setzt auf 24/7 digitale Ersteinschätzung

Wenn das eigene Kind krank ist, stehen Eltern häufig vor der Herausforderung, die Situation richtig einzuschätzen und den passenden Versorgungsweg für ihr Kind zu finden. Eine digitale Ersteinschätzung per Videotelefonie bietet dabei Unterstützung: Medizinisches Fachpersonal ordnet gemeinsam mit den Eltern die Beschwerden ein und gibt eine Empfehlung für das weitere Vorgehen.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Gesundheitsdienstleister VIOhealth ermöglicht die Kinderklinik St. Louise ihren Patientinnen und Patienten rund um die Uhr (24/7) den Zugang zu diesem digitalen Angebot. Über die VIOhealth-App können Eltern die Beschwerden ihres Kindes in einem Videogespräch schildern und eine telemedizinische Ersteinschätzung erhalten.

„Wir freuen uns, unseren Familien durch die Kooperation einen zusätzlichen Weg der Orientierung anbieten zu können. Gerade in Situationen, in denen Eltern unsicher sind, wie sie mit den Beschwerden ihres Kindes umgehen sollen, kann eine telemedizinische Ersteinschätzung Sicherheit geben. Dank der Zusammenarbeit können wir hierfür 24/7 kostenfreie Videogespräche zur Verfügung stellen und kommen damit gleichzeitig der Forderung der neuen Notfallreform nach“, erklärt PD Dr. Cho-Ming Chao, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der St. Louise Frauen- und Kinderklinik.

Patientinnen und Patienten der Kinderklinik erhalten über einen speziellen Zugangscode die Möglichkeit, das Angebot kostenfrei zu nutzen. Die Zugangsdaten sind direkt als Flyer in der Notaufnahme der Kinderklinik sowie über die Website der St. Vincenz-Kliniken erhältlich: www.vincenz.de/notfall/notfall-beim-kind/

Digitale Unterstützung für eine moderne Notfallversorgung

Notaufnahmen stehen bundesweit vor großen Herausforderungen. Steigende Patientenzahlen, längere Wartezeiten und begrenzte personelle Ressourcen machen neue Konzepte notwendig, um eine gute Versorgung auch zukünftig sicherzustellen. Digitale Lösungen wie die VIOhealth-App können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Sie unterstützen bereits vor dem Klinikbesuch dabei, Beschwerden einzuordnen und die passende Versorgungsebene zu finden.

„Telemedizinische Angebote können eine sinnvolle Ergänzung in der Versorgung sein. Sie ersetzen nicht die Behandlung in der Klinik, helfen aber dabei, Orientierung zu geben und unsere Strukturen gezielter einzusetzen“, so Dr. André Wilken, Ärztlicher Leiter der Kinder-Notaufnahme der St. Louise Frauen- und Kinderklinik.

Pionierarbeit für die Kinder-Notfallversorgung

Mit der Einführung des digitalen Angebots geht die St. Louise Frauen- und Kinderklinik einen weiteren Schritt in Richtung einer modernen, vernetzten Kinder- und Jugendmedizin. Die Verbindung aus persönlicher medizinischer Betreuung und digitalen Unterstützungsangeboten soll Familien in belastenden Situationen helfen und gleichzeitig die Notfallversorgung nachhaltig stärken.

„Wir möchten digitale Möglichkeiten dort einsetzen, wo sie einen echten Mehrwert schaffen – für unsere Patientinnen und Patienten, ihre Familien und unsere Mitarbeitenden“, betont Dr. Chao.

Bildunterschrift:
(v. l.) Digitale Unterstützung für Familien: Dr. André Wilken, Ute Davidhaimann und PD Dr. Cho-Ming Chao und setzen in der Kinder-Notaufnahme der St. Louise-Frauen- und Kinderklinik gemeinsam mit VIOhealth auf neue Wege in der Kinder-Notfallversorgung.