Der Operationstag
Die Aufnahme erfolgt in der Regel am Morgen des Operationstages gegen 7 Uhr. Das Pflegeteam begleitet die präoperative Vorbereitung und sorgt für einen sicheren Ablauf. Zur Thromboseprophylaxe werden Anti-Embolie-Strümpfe angelegt.
Die Schnittführung wird noch vor der Operation markiert. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Während der Operation wird die Stimmbandfunktion kontinuierlich mittels Neuromonitoring überwacht.
Der Zugang erfolgt über einen kleinen Hautschnitt am Hals. Die Wunde wird mit einer speziellen Nahttechnik versorgt und steril abgedeckt. Drainagen sind nur noch in Ausnahmefällen notwendig.
Nach der Operation
Nach dem Eingriff erfolgt zunächst eine Überwachung im Aufwachraum bis in den Nachmittag (ca. 16 Uhr). Danach werden die Patientinnen und Patienten in der Regel zurück auf die Normalstation verlegt. Eine intensivmedizinische Überwachung ist nur selten erforderlich.
Eine individuell angepasste Schmerztherapie wird eingeleitet. Die Flüssigkeitsaufnahme kann in der Regel zeitnah wieder erfolgen. Am Nachmittag informiert der Operateur über den Verlauf und kontrolliert die Wunde.
Entlassung
Die Entlassung erfolgt meist am zweiten oder dritten Tag nach der Operation.
Vor der Entlassung erfolgt – wenn möglich – eine Stimmbandkontrolle durch eine HNO-fachärztliche Untersuchung. Alternativ wird diese ambulant nachgeholt. Im Entlassgespräch werden alle wichtigen Punkte besprochen sowie der Arztbrief für die hausärztliche Weiterbehandlung ausgehändigt, einschließlich Empfehlungen zur weiteren Medikation.