EU-Förderung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG)

Die St. Vincenz-Kliniken modernisieren ihre digitale Infrastruktur mit Mitteln aus dem Krankenhauszukunftsfonds. Ziel ist eine durchgängig digitale Versorgung, die Abläufe für Patientinnen und Patienten vereinfacht, Mitarbeitende von Dokumentationsaufwand entlastet und die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht.

Der Bund trägt 70 Prozent der Fördermittel, das Land Nordrhein-Westfalen 30 Prozent. Der Bundesanteil wird aus der Aufbau- und Resilienzfazilität der Europäischen Union refinanziert. Bewilligungsbehörde ist die Bezirksregierung Münster.

Geförderte Vorhaben

Patientenportal für ein digitales Aufnahme-, Behandlungs-, Entlass- und Überleitungsmanagement sowie Visitenwagen für die digitale Dokumentation.

Digitale Fieberkurve, Spracherkennung und Vitalparametermesswagen.

In den intensivmedizinischen und operativen Bereichen führt ein Patientendatenmanagementsystem die Daten aus Medizingeräten mit Labor- und Medikationsdaten zusammen und wertet sie fortlaufend automatisiert aus. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte erhalten unmittelbar regelbasierte Hinweise, etwa bei kritischen Grenzwerten oder Abweichungen; Scores und Bilanzen laufen im Hintergrund mit. So werden Risiken früher erkannt und neue Leitlinienempfehlungen wirken unmittelbar in der täglichen Versorgung.

Durchgängige Verordnung und Dokumentation der Arzneimitteltherapie einschließlich Unit-Dose-Versorgung.

Penetrationstests, Ausbau der Firewall-Infrastruktur und Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems.


Förderung

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Krankenhauszukunftsfonds gefördert. Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU. Kofinanziert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.