Ab einem BMI von 40 kg/m² oder einem BMI von 35 kg/m² mit gleichzeitig bestehenden Begleiterkrankungen kann nach einer erfolglosen konservativen Therapie eine Operation zur Behandlung der Adipositas erforderlich sein, um eine ausreichende und anhaltende Gewichtsreduktion zu erreichen.
Eingriffe wie der Schlauchmagen oder Magenbypass führen in der Regel zu einer signifikanten und dauerhaften Gewichtsreduktion von 50-70 % des Übergewichts innerhalb der ersten beiden Jahre nach der Operation.
Weitere Vorteile der operativen (bariatrischen) Adipositas-Therapie:
- Verbesserung von Begleiterkrankungen: Bariatrische Eingriffe können zur Remission von Diabetes Typ 2 beitragen, die Risiken für kardiovaskuläre Erkrankungen senken und viele weitere gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck und Schlafapnoe deutlich verbessern.
- Steigerung der Lebensqualität: Die meisten Patientinnen und Patienten berichten nach der Operation von einer erheblichen Verbesserung ihrer Lebensqualität, Mobilität und ihres psychischen Wohlbefindens.