Psychoonkologie

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, liebe Angehörige,

die Diagnose Krebs ist ein tiefer Einschnitt in Ihr gewohntes Leben und bringt sicher ein hohes Maß an belastenden Gedanken und Gefühlen mit sich. Ihren nahen Angehörigen, die sich um Sie sorgen und Ihnen zur Seite stehen möchten, geht es vermutlich ähnlich. Bei der Orientierung in dieser schwierigen Lebenssituation und Ihrer Bewältigung stehen Ihnen und Ihren Angehörigen psychoonkologische Hilfen zur Verfügung.

Gerne stehen Ihnen unsere Psychoonkologinnen als neutrale Gesprächspartnerinnen zur Verfügung. Gemeinsam können wir herausfinden, was Ihnen gut tut und Ihnen in dieser belastenden Zeit weiterhelfen könnte. Gespräche und Übungen zur Entlastung können im Krankenzimmer oder im Behandlungsraum der Station B5 stattfinden, gern auch mit Ihren Angehörigen.

Auch die Stationsmitarbeiter sind Ihnen gern bei der Kontaktaufnahme behilflich. Sollte darüber hinaus nach Ihrer Entlassung weiterer Gesprächsbedarf notwendig sein, werden Sie von Frau Harmeier über ambulante psychotherapeutische Möglichkeiten informiert.

Unser Angebot für Sie und Ihre Angehörigen

Unterstützung bei der Krisenbewältigung und Krankheitsverarbeitung durch:

  • Methoden zur Selbstberuhigung
  • Strategien zum Umgang mit belastenden Gedanken
  • Stärkung Ihrer eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten
  • Entdeckung alter und neuer Kraftquellen
  • Entspannungsverfahren
  • Gespräche mit Angehörigen
  • Paargespräche
  • Vermittlung zu weiteren Hilfsangeboten in der Region

Psychoonkologie für Angehörige

Ein Austausch mit Gleichgesinnten kann befreiend wirken. Zu sehen, dass andere Angehörige oft ähnliche Erfahrungen machen und die eigenen Ängste und Sorgen teilen, zeigt: Ich bin nicht allein, meine Gedanken und Gefühle sind ganz normal.

Unser Gruppenangebot:

  • Offene und ausführliche Gespräche: zur Überwindung von Ängsten und Unsicherheiten im Alltag und zur Entwicklung neuer Lebensperspektiven etc. 
  • Gegenseitiger Austausch von Erfahrungen
  • Hilfe bei der Bewältigung von Problemen im Zusammenhang mit der Erkrankung
  • Wie kann ich mit den Kindern über die Erkrankung sprechen?
  • Sozialrechtliche Fragen können angesprochen werden

Aber auch die Möglichkeit, Sorgen und Ängste, die man im familiären Umfeld nicht äußern möchte, einfach einmal „abzuladen“, kann hilfreich sein.

Anmeldung bei Frau Klopp telefonisch möglich.

Krebsberatungsstellen

Diakonie Paderborn-Höxter e.V.

Klingenderstraße 13
33100 Paderborn

Petra Grunwald-Drobner
Tel.: 05251/5002-26
E-Mail: krebsberatung(at)diakonie-pbhx.de

Luise Korsmeier-Dübbert
Tel.: 05251 5002-25
E-Mail: krebsberatung(at)diakoine-pbhx.de

Institutsambulanz der LWL-Klinik

Agathastraße 1
33098 Paderborn

Frau I. Wendlandt
Tel.: 05252/2955113
Zentrale: 05251/29550

Adressdatei Psycho-Onkologie bundesweit: http://www.dapo-ev.de/

Skizze