Der Transportdienst ist im St. Vincenz-Krankenhaus seit dem Jahr 2013 an 365 Tagen im Jahr mit hoher Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und wenig Leerwegen im Einsatz. In unserem Team arbeiten junge und reifere Frauen und Männer mit Bundesfreiwilligendienstlern engagiert und motiviert zusammen. Eine Software organisiert im St. Vincenz vollautomatisch alle Transporte; die Transportaufträge werden am PC auf der Station eingegeben und dem ZTD über Smartphones angezeigt. Nicht nur Sach- , auch Patiententransporte werden von unserem ZTD übernommen. Voraussetzung dafür ist, dass der entsprechende Mitarbeiter die internen Schulungen zu den Themen Erste Hilfe, Hygiene, Datenschutz, Umbettung und Service nachweislich besucht hat. Erst dann darf er Patienten transportieren und begleiten.

Das Ziel bei der Einführung des ZTD war es, unsere Pflegefachkräfte zu entlasten, Wartezeiten der Patienten zu reduzieren und Leerwege bei Transporten zu minimieren. Betrachtet man die Tatsachen, dass bei 120.000 Patienten pro Jahr mindestens 200.000 Sachtransporte anfallen und die Pflegefachkräfte deshalb 11% der Dienstzeit im Haus unterwegs waren, hat sich dies als sehr sinnvoll erwiesen. Gründe für Sachtransporte durch die Pflegenden waren meistens: nachbestellte Essen, leere Betten, Bettzubehör, Post, Laborproben etc. Nach der Einführung des ZTD hat sich gezeigt, dass 90% der befragten Pflegefachkräfte unseres Hauses sich entlastet fühlen und – nach ihrer eigenen Einschätzung – nun mehr Zeit für pflegenahe Tätigkeiten haben.