Parkinson

Ermächtigungsambulanz zur Behandlung von Parkinson-Syndromen (Dr. med. T. Schulte)

Die Ambulanz wurde eingerichtet, um die Diagnostik und Therapie dieser wichtigsten neurologischen Bewegungsstörungen zu verbessern. Betreut werden Patienten mit M. Parkinson, aber auch Patienten mit sogenannten atypischen Parkinson-Syndromen, wie der Multisystematrophie und der progressiven supranukleären Blickparese. Darüber hinaus finden auch Patienten mit essentiellem Tremor und dem Restless-legs-Syndrom einen kompetenten Ansprechpartner. Der Leiter der Parkinson-Ambulanz verfügt über mehrjährige Erfahrung in der medikamentösen Einstellung von Parkinson-Patienten. In enger Zusammenarbeit mit dem behandelnden Neurologen oder Nervenarzt kann eine individuell angepasste Behandlung für die Patienten gefunden werden. Das Ziel der Behandlung ist, eine gute Beweglichkeit so lange wie möglich zu erhalten, sowie die Komplikationen der Krankheit möglichst früh zu erkennen und diesen entgegen zu wirken. Die Diagnostik und Behandlung kann je nach Zustand des Patienten primär ambulant, im Bedarfsfall aber auch unmittelbar stationär durchgeführt werden.

Der Leiter der Parkinson-Ambulanz ist zur ambulanten Behandlung von Patienten mit Parkinson-Syndromen ermächtigt, incl. derer, die bei gesetzlichen Krankenkassen versichert sind. Bitte beachten Sie, dass die Überweisung zur Spezialsprechstunde bei Kassenpatienten durch einen Nervenarzt oder Neurologen erfolgen muss.

Bitte bringen Sie zum ersten Vorstellungstermin nach Möglichkeit alle vorhandenen Untersuchungsbefunde (Schädel-CT oder MRT, Arztbriefe, Medikamentenpläne, etc.) mit. Diese Spezial-Ambulanz dient zur Diagnostik und Behandlung bei schwierigen diagnostischen und therapeutischen Problemen aus dem Bereich Parkinson und Bewegungsstörungen. Sie kann nicht die regelmäßige Versorgung durch den niedergelassenen Neurologen ersetzen.

Was geschieht in der Ambulanz?

  • Anamneseerhebung
  • Klinische Untersuchung
  • Neurologische Zusatzuntersuchungen bei Bedarf (z. B. EEG, evozierte Potentiale, Ultraschall, Tremoranalyse)
  • Diagnosestellung, wenn nicht bereits geschehen
  • Besprechung der Diagnose mit dem Patienten
  • Anpassung der medikamentösen Therapie im Verlauf
  • Beratung/Betreuung von Patienten vor oder nach einer Tiefen Hirnstimulation
  • Entwicklung eines Therapiekonzeptes (ambulant/stationär/Rehabilitation)
  • Verschreibung von Medikamenten auf KV-Rezept oder Privat-Rezept

Wir nehmen uns für die Ambulanzpatienten viel Zeit.

Wenn Sie einen Termin in der Ambulanz möchten, benötigen wir bei gesetzlich versicherten Patienten eine Überweisung Ihres Neurologen oder Nervenarztes.

Vorherige Terminvereinbarung über das Sekretariat. (Tel. 05251/86-3201)

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