Geburtsbeginn
Sobald Sie regelmäßige Wehen haben oder die Fruchtblase geplatzt ist, können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit zu uns in den Kreißsaal kommen. Selbstverständlich nehmen wir Sie auch dann auf, wenn Sie sich bis dahin noch nicht zur Geburt angemeldet haben.
Im Kreißsaal werden Sie und Ihr Baby gründlich untersucht – üblicherweise mit einer vaginalen Tastuntersuchung sowie per CTG und Ultraschall. Liegen alle Ergebnisse vor, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, ob ein Geburtsbeginn tatsächlich vorliegt oder noch nicht. Ein „Fehlalarm“ kommt recht häufig vor und muss Ihnen nicht unangenehm sein!
Ab dem Beginn einer regelmäßigen Wehentätigkeit, die den Muttermund eröffnet, werden Sie von einer Hebamme und dem ärztlichen Team im Kreißsaal betreut.
Bei einem Blasensprung hat die Geburt begonnen, auch wenn Sie noch keine Wehentätigkeit spüren. Bis die Wehen tatsächlich einsetzen, können Sie sich auf der Wochenbettstation schon einmal einrichten, denn in einem solchen Fall sollten Sie bei uns bleiben, bis Ihr Baby geboren ist. Oft nimmt die Natur ihren Lauf und die Wehen setzen von ganz alleine ein. Falls nicht oder wenn andere Gründe vorliegen, leiten wir die Geburt mit Wehenmitteln behutsam ein.








