Ärztliche Bewerber

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Beschäftigung in der Neurologischen Klinik unseres Krankenhauses.

Weiterbildungsassistent zum Facharzt für Neurologie

Die Klinik verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung für das Fach Neurologie inklusive 6 Monate Intensivmedizin. Bei besonderem Interesse kann nach Abschluß der Facharztprüfung eine fakultative Weiterbildung in neurologischer Intensivmedizin angeschlossen werden (1 Jahr). Das psychiatrische Jahr der Ausbildung kann in einer kooperierenden Nachbarklinik absolviert werden. Der Personalschlüssel im ärztlichen Bereich liegt momentan bei 1 (Chefarzt) - 5 (Oberärzte) - 16 (Assistenzärzte).
Pro Jahr werden ca. 4000 Patienten stationär behandelt.

Weiterbildungskurrikulum für Assistenzärzte

  • 2-4 wöchentliche Einarbeitung auf Stroke Unit vor dem ersten Bereitschaftsdienst im zweiten oder dritten Monat
  • 18 Monate rotierender Einsatz auf den peripheren Stationen, parallel EEG Zusatzdiagnostik
  • 6-12 Monate Stroke Unit und interdisziplinäre Intensivstation inklusive neurologische Ultraschalldiagnostik
  • 6 Monate Neurophysiologielabor (Elektromyographie und Elektroneurographie, Evozierte Potenziale)
  • Anschließend Einsatz nach Wunsch

Bei allen Ausbildungsstationen legen wir größten Wert auf eine intensive Supervision durch die Fachärzte der Abteilung. Die apparative Ausstattung entspricht dem modernsten Niveau. Damit Sie sich schwerpunktmässig auf Ihre ärztliche Tätigkeitkeit am Patienten konzentrieren können, werden die Routine-Blutentnahmen sowie zahlreiche administrative Tätigkeiten (z.B. Patientenkoordination/Bettenplanung, DRG-Codierung) weitestgehend vom Pflegepersonal bzw. Stationssekretärinnen oder Kodierfachkräften übernommen.

Bei Interesse können die Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (Elektromyographie, Elektroneurographie, neurologische Ultraschalldiagnostik) erworben werden.

Fortbildung

Die nationalen (z. B. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie) oder internationalen (z. B. European Stroke Conference) Kongresse können besucht werden, den Teilnehmern entstehen hierfür zumeist keine Kosten. Auch der Besuch anderer Fortbildungen wird finanziell großzügig unterstützt.

Die Abteilung führt regelmäßig regionale und überregionale Fortbildungsveranstaltungen durch. Die Fachärzte der Abteilung bieten für die Weiterbildungsassistenten eine wöchentliche spezielle Weiterbildung an, die kontinuierlich facharztrelevante Themen vermittelt.

Die gängigen nationalen und internationalen Fachzeitschriften sind abonniert (z. B. Aktuelle Neurologie, Lancet Neurology, Stroke, European Neurology).

Vorstellungsgespräch

Bei einem Vorstellungsgespräch lernen Sie zunächst den Chefarzt und den Leitenden Oberarzt der Abteilung kennen. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, die Assistentensprecherin nach Details der Arbeitsabläufe zu befragen. Anschließend führt Sie ein weiterer Assistenzarzt durch das Haus. Auf Wunsch sind auch Hospitationen möglich. Für ein informelles Vorgespräch steht Ihnen die Assistentensprecherin Frau Dr. Kaps telefonisch gerne zur Verfügung: Tel.Nr. 05251/86-0.

Studierende

Gerne können Sie in unserer Klinik eine Famulatur oder ein Tertial des Praktischen Jahres ableisten. Lesen Sie die Erfahrungsberichte von ehemaligen PJlern über die Zeit bei uns: weiter zum externen Forum PJ-Ranking

Facharzt für Neurologie

Falls Sie als Facharzt in einer Klinik tätig sein wollen, sind Sie in unserem Team herzlich willkommen. Sie können beispielsweise noch fehlende fachärztliche Qualifikationen (z.B. Zertifikate der DGKN) erlangen. Bei Interesse unterstützen wir Sie beim Aufbau eines eigenen Arbeitsschwerpunktes. Wir freuen uns, wenn Sie besondere fachliche Qualifikationen in unsere Klinik einbringen.

Vergütung

Ihre Vergütung ist dem Ärzte-Tarifvertrag des Marburger Bundes angeglichen. Entsprechendes Zusatzentgeld durch gutachterliche Tätigkeit ist möglich.

Sonstiges

Durch Anbindung des Chefarztes an die Ruhr-Universität Bochum ist die Möglichkeit zur Promotion gegeben. In der ersten Zeit ist die Unterbringung im modernen Personalwohnheim möglich. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, scheuen Sie sich nicht, Herrn Prof. Dr. Th. Postert direkt anzurufen.

Im Einzelfall ist zu überprüfen, ob eine Beteiligung des Krankenhauses an den anfallenden Umzugskosten geleistet werden kann.