Chefarzt Privatdozent Dr. med. Wolfgang Krings Ärztlicher Direktor des St. Vincenz-Krankenhauses Facharzt für Diagnostische Radiologie / Neuroradiologie 4 Jahre Weiterbildungsermächtigung "Diagnostische Radiologie" 1 Jahr Weiterbildungsermächtigung "Schwerpunkt Neuroradiologie"
Terminvereinbarung
Notfallbehandlung 24 Stunden
Telefon: 86-0
Röntgendiagnostik
Telefon: 86-1555
DSA / Angiographie
Telefon: 86-1555
Computertomographie
Telefon: 86-1557
MR / Kernspintomographie
Telefon: 86-4301 Telefax: 86-4302
Frauenklinik / Mammographie
Telefon: 86-4306
Untersuchungs- und Therapiespektrum
Röntgenaufnahmen des Skeletts, der Weichteile und der Lunge
Ganzkörper-Magnetresonanztomographie, inkl. MR-Angiographie und MR-Cholangiographie
Therapie (radiologische Interventionen)
Gefäßbehandlungen mittels Kathetertechnik bei Durchblutungsstörungen der Beine Durchblutungsstörungen der Nieren bestimmten Schlaganfallerkrankungen Verengungen von Dialyseshunts
Varikozelenverödung
CT-gezielte Schmerztherapie
Ambulante Diagnostik und Therapie
- Kassenzulassung für Arterielle Gefäßdarstellungen Katheterbehandlungen bei Durchblutungsstörungen - Selbstzahler / Privat ohne Einschränkung
Die seit 1986 bestehende Abteilung für Radiologie versorgt alle klinischen Fachbereiche des St. Vincenz-Krankenhauses und ist in allen der Betriebsstätten vertreten. Insgesamt 32 Mitarbeiter - unter ihnen 6 Ärzte und 18 medizinischtechnische Röntgenassistenten/innen (MTRA) - sorgen dafür, daß Untersuchungen und Behandlungen unverzüglich durchgeführt und den anderen Abteilungen des Krankenhauses zur Verfügung gestellt werden. Die überwiegende Anzahl an Untersuchungen sind die Konventionellen Röntgenaufnahmen der Organe des Brustkorbs und des Bauchraums sowie an den Extremitäten. Durch die Verwendung neuer Film-Foliensysteme konnte in den letzten Jahren die für die Aufnahmen notwendige Strahlendosis auf die Hälfte reduziert werden, was besonders wichtig ist für die Untersuchungen von Kindern und für Mammographien (zur Früherfassung des Brustkrebses).
Schwerpunkte der Abteilung sind die Kinder- und Neuroradiologie sowie die interventionelle Radiologie. Hierfür steht eine qualitativ hochwertige apparative Ausstattung zur Verfügung: ein Computertomograph (Spiral-CT) der neuesten Generation, ein Magnetresonanztomograph (Kernspintomograph), eine digitale Subtraktionsangiographie (DSA) und die konventionellen Röntgen- und Durchleuchtungsgeräte sowie die Sonographie. In der Computertomographie (CT) lassen sich alle Körperregionen mit hoher Geschwindigkeit und Präzision untersuchen. Die neue Technologie ermöglicht außerdem Gefäßdarstellungen ohne Katheter und vermag den behandelnden Ärzten auch räumliche Eindrücke von erkrankten Organen zu vermitteln. Diese Techniken werden vor allem eingesetzt, um bei Verdacht auf Schlaganfall die Verschlüsse der Hirngefäße innerhalb von kürzester Zeit zu erfassen. Zunehmende Bedeutung gewinnt die Computertomographie auch für punktgenau gezielte Eingriffe wie Medikamentenapplikationen an Nerven bei Bandscheibenerkrankungen oder bei Gewebsentnahmen aus erkrankten Organen.
Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) können Bilder aller Körperregionen ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen und ohne Risiko für den Patienten erstellt werden. Die Methode erlaubt eine sehr gute Darstellung der Weichteilstrukturen und ist deshalb insbesondere bei der Diagnostik von neurologischen Erkrankungen nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken.
Zunehmend wichtig wird die MRT-Technik bei der Diagnostik des Bauchraumes und der Extremitäten, insbesondere der Gelenke. Neben rein diagnostischen Maßnahmen werden in der Abteilung für Radiologie auch zahlreiche sog. Interventionen durchgeführt. Dies sind in örtlicher Betäubung durchgeführte Maßnahmen in erster Linie zur Beseitigung von Durchblutungsstörungen.
Mit dünnen Ballonkathetern können eingeengte oder verschlossene Arterien aufgedehnt und damit wieder durchgängig gemacht werden. Im Bedarfsfall können auch dünne Metallstützen (sog. Stents) in die Blutgefäße eingesetzt werden, um die Strombahn langfristig offen zu halten. Am häufigsten erfolgen diese Maßnahmen an den Becken- und Beinarterien, an den Nierenarterien und an Dialyseshunts. Die gesamte Abteilung sieht es als ihre wichtigste Pflicht, eng mit den klinischen Fachdisziplinen zusammenzuarbeiten und trotz allen Einsatzes moderner Technik - die Patienten im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit zu sehen.
Chefarzt Privatdozent Dr. med. Wolfgang Krings Telefon: 05251 86-1551 Telefax: 05251 86-1552 eMail: w.krings@vincenz.de