Qualitätsmanagement
Unser Qualitätsverständnis
Unsere Arbeit ist stets von christlichen Werten geprägt. Diese haben Eingang in das Leitbild unseres Krankenhauses gefunden. Qualitätspolitik in unserem Haus orientiert sich an diesem Leitbild und richtet sich auf die optimale Versorgung der Patienten und die Zufriedenheit aller mit uns in Kontakt stehenden Menschen. Neben unseren Patienten sind dies beispielsweise einweisende Ärzte, Lieferanten und nicht zuletzt unsere Mitarbeiter.
Veränderte gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, aber auch neueste Ergebnisse medizinischer und pflegerischer Forschung bringen Veränderungen mit sich, an die die Prozesse in unserem Haus angepasst werden müssen. Kontinuierliche Verbesserung und Anpassung vollzieht sich im Rahmen eines durchgängigen Qualitätsmanagementsystems, das wir in den letzten Jahren etabliert haben.
Das Qualitätsmanagementsystem selbst dient dazu, Prozesse wie z. B. Behandlungsprozesse für alle Beteiligten transparent zu machen. Die Dokumentation von Prozessen und Abläufen schafft gleichzeitig eine Basis für die Anpassung an fortschrittliche Methoden wie auch an veränderte Rahmenbedingungen. Mit der Dokumentation werden Prozesse fassbar und damit für Verbesserungsvorschläge zugänglich. Einzelleistungen lassen sich besser aufeinander abstimmen. Qualitätspolitik kann und soll der Motor sein, der den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung antreibt.
Qualitätsmanagement und dessen Bewertung
Die Entscheidung zur Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems wurde in unserem Krankenhaus im Jahr 2001 getroffen. Im St. Vincenz-Krankenhaus war Qualitätsmanagement bis dahin noch nicht Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Entscheidung für proCum Cert (pCC) ergab sich aufgrund der kirchlichen Prägung des Hauses. Spiritualität und Verantwortung gehört für unseren Träger wie auch für unser Haus zu den zentralen Werten, die uns leiten. Entsprechend erfolgte die Etablierung eines QM-Systems mit Zertifizierung nach pCC.
Noch 2001 wurde mit der Ausbildung von drei Qualitätsmanagementbeauftragten (QMB) begonnen. Im Januar 2002 startete das Projekt mit der Implementierung einer Steuerungsgruppe und eines QM-Teams sowie der Ablaufplanung. Die Steuerungsgruppe bestand aus dem Assistenten der Geschäftsführung, dem stellvertretenden Pflegedirektor und einer Oberärztin der Anästhesie sowie einem Kernteam von vier Personen. Im April 2002 wurde in einer Klausurtagung eine erste Kurzbewertung erstellt. Daraufhin begannen die QMB mit der Umsetzung einzelner Projekte. Prozessbeschreibungen und QM-Dokumentation wurden erstellt.
Im Mai 2003 wurden dann verschiedene Optimierungsworkshops angesetzt. Seit Juli wurde als neue Priorität eine zügige Selbstbewertung angestrebt. Der Selbstbewertungsbericht wurde dann im Herbst erstellt. Schließlich folgte im Februar 2004 die Selbstbewertung und die Nachbearbeitung des Berichts. Es folgte die Erstellung eines Qualitätsberichts nach den Anforderungen der pCC. Beides diente der Vorbereitung auf die Fremdbewertung durch die proCum Cert GmbH, die im Juli 2004 erfolgreich durchgeführt wurde und mit der Zertifizierung abschloss. In den Jahren 2007 und 2010 wurde das Haus jeweils rezertifziert.






