Paderborn, 3. August 2012

Lage auf Intensivstation deutlich entspannt

Derzeit nur noch ein Keim-Patient

Die Lage auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses hat sich nach dem Ausbruch eines multiresistenten Acinetobacter baumannii-Keims vor vier Wochen weiter entspannt. Weder bei neuen Patienten noch auf Flächen der Intensivstation konnte der Keim in der vergangenen Woche nachgewiesen werden. Zwei der Patienten konnten inzwischen zur Weiterbehandlung ihrer Grunderkrankung in eine Rehabilitations- bzw. eine Spezialeinrichtung verlegt werden. Einer der Patienten gilt sogar als „saniert“, wie man in der Fachsprache sagt: Bereits über acht Kontrollen lang konnte dieser Keim bei ihm nicht mehr nachgewiesen werden. Somit wird auf der St. Vincenz-Intensiv nun noch ein Patient mit diesem Keim behandelt.

Auch für die Kapazität der Intensivstation geht es somit langsam bergauf: „Wir sind froh, dass wir den Isolationsbereich am Freitag auf zwei Zimmer verkleinern konnten“, informiert der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Privatdozent Dr. Wolfgang Krings. Ein Isolier-Zimmer werde zur Sicherheit in Reserve frei gehalten. Trotz des verkleinerten Isolationsbereichs gelten im Vincenz auch weiterhin verschärfte Hygienekontrollen und -maßnahmen.

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