Paderborn, 02. Februar 2012
Arthrose – Wenn Medikamente nicht mehr helfen
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie informiert über Hüftgelenksarthrose
Am Dienstag, 7. Februar 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses um 18 Uhr ein Patientenforum zum Thema „Arthrose – das künstliche Hüftgelenk“ statt.
Etwa 5 Prozent der Erwachsenen im Altern von über 60 Jahren leiden in Deutschland an Beschwerden durch eine Hüftgelenksarthrose, d.h. übermäßigen Gelenkverschleiß. Grundsätzlich können alle Gelenke von Veränderungen durch Verschleiß betroffen werden, jedoch tritt die Hüftgelenksarthrose beim Menschen am häufigsten auf. Ursachen können verschiedene (Vor-)Erkrankungen oder (Vor-)Verletzungen im Hüftgelenksbereich sein. Häufig ist jedoch keine genaue Ursache ausfindig zu machen. Betroffene erkennen die Verschleißerscheinungen der Hüfte beispielsweise an belastungsabhängigen Schmerzen im Hüftgelenk, an Bewegungseinschränkungen, an morgendlichen Anlaufschmerzen oder an der Verkürzung eines Beins und damit verbundenem „Humpeln“.
Im Rahmen der patientenfreundlichen Vorträge informiert ein interdisziplinäres Team der Kliniken für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Anästhesie gemeinsam mit der Physiotherapie über die Entstehung und Therapie der Arthrose im Hüftgelenk, über operative Therapiekonzepte und die an eine Operation anschließende Rehabilitationsphase. Auch mögliche Anästhesieverfahren sowie Möglichkeiten der postoperativen Schmerztherapie werden vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Experten für alle Fragen der Besucher zur Verfügung. Eine Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Sekretariat der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie (Tel.: 05251/86-1461) oder im Veranstaltungsflyer.
