Ute Armbruster hatte großes Glück: Mit schweren Bauchschmerzen war die Thüringerin, die ihre Tochter im Paderborner Land besuchte, Mitte April ins St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten eingeliefert worden. Schnell war klar, dass es sich um einen Einriss in der Hauptschlagader im Bauch handelte, ein so genanntes Bauchaortenaneurysma, und somit um eine lebensbedrohliche Situation. Denn unversorgt führt ein geplatztes Aneurysma zum Tod durch innere Verblutung. Die Ärzte des Salzkottener Krankenhauses reagierten prompt und verlegten die 71-Jährige sofort in die Klinik für Gefäßchirurgie des St. Vincenz-Krankenhauses, die auf die Versorgung solcher Aneurysmen spezialisiert ist. Trotz Not-OP konnte der Eingriff in einer kathetergestützten Operation, d.h. durchs „Schlüsselloch“ und somit ohne großen Bauchschnitt, durchgeführt werden. Nach wenigen Tagen ging es der Patientin wieder gut – vergnügt isst sie nach ihrer Entlassung mit Chefarzt Jörg Forkel ein Eis auf der Domplatte.
„An vielen Stellen wissen Sie gar nicht, wie gut Sie sind“, machte die unabhängige Auditorin, Privatdozentin Dr. Ilona Funke aus München, deutlich, dass das Gynäkologische Krebszentrum des St. Vincenz-Krankenhauses sehr gute Arbeit leistet und sozusagen "sein Licht etwas unter den Scheffel" stellt. Nach eingehender Begutachtung der Strukturen und Abläufe im Gynäkologischen Krebszentrum am St. Vincenz-Krankenhaus durch ein beauftragtes Institut der Deutschen Krebsgesellschaft, nahmen Chefarzt Dr. Wolfgang Meinerz und Dr. Christiane Nübel als Hauptverantwortliche dieses Lob gern entgegen.
Am Samstag, 27. April 2013, lädt die Gefäßchirurgie des St. Vincenz-Krankenhauses zwischen 10 und 13 Uhr zum diesjährigen Bauchaortenaneurysma-Tag (BAA-Tag) in die Cafeteria des Hauses (Am Busdorf) ein. Mit Vorträgen und Anschauungsmaterial informieren Chefarzt Dr. Jörg Forkel und sein Team über Behandlungsmöglichkeiten des Bauchaortenaneurysmas, einer lebensbedrohlichen Aussackung der Hauptschlagader, die beim Platzen zum Verblutungstod führen kann.
Die Bilder-Ausstellung, die seit einigen Tagen in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zu sehen ist, ist sehr bewegend. Sie zeigt das Ergebnis eines Studienprojektes, welches eine Studentin der KatHo Paderborn in der AWO OWL e.V. Integrationsagentur mit einer Selbsthilfegruppe für türkische brustkrebserkrankte Frauen durchführte.
Pünktlich zur Einstimmung auf die Karwoche besuchte am vergangenen Freitag Weihbischof König gemeinsam mit Dechant Benedikt Fischer und Dekanatsreferent Thomas Wendland das St. Vincenz-Krankenhaus. Er hatte um diesen Besuch gebeten, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei dieser Gelegenheit seinen Dank und seine Anerkennung entgegen zu bringen und ihnen seine Aufmerksamkeit zu schenken. Er betonte bei seinem Besuch, wie wichtig es ihm gewesen sei, sich hierfür Zeit zu nehmen.
Ihr Handwerkszeug haben „Tilli“ und „Knolle“ immer dabei: „Gesundheitsblasen“, einen Massageball, eine „Zuzula“, die beruhigende Klänge erzeugt, und natürlich Schwein Erika. Die Klinikclowns leisten in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Paderborner St. Vincenz-Krankenhauses eine wichtige Arbeit. Einmal in der Woche besuchen sie kranke Kinder, um sie von ihrer Erkrankung und von Schmerzen abzulenken, nehmen die Angst vor oder nach einer OP und sorgen mit ihren Späßen für Entspannung. Ihre Arbeit finanziert das Krankenhaus aus Spendengeldern.
Seit Beginn des Jahres bietet das Team der Medizinische Klinik II (Kardiologie) des St. Vincenz-Krankenhauses Paderborn unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Andreas Götte ein neues Verfahren für Patienten mit Herzmuskelschwäche an: die so genannte Kardinale Kontraktilitätsmodulation (cardiac contractility modulation – CCM). Es handelt sich dabei um eine einzigartige und innovative Methode aus dem Bereich der Elektrotherapie, die zur Behandlung von Patienten mit mäßiger bis schwerer chronischer Herzinsuffizienz eingesetzt wird, wenn medikamentöse Therapien nicht (mehr) helfen.
Am 13.3.2013 fand in der St. Vincenz-Frauen- und Kinderklinik Paderborn eine Spendenübergabe des Inner Wheel Clubs Paderborn statt. Rose-Marie Saabel, Präsidentin des IW Clubs, übergab einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro an die Klinikclowns „Tilli“ und „Molly“ – Gabriele Meier und Cornelia Amedick – mit Schwein Erika sowie Frank Martin Zech, Oberarzt des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ).
Erika Niemeyer, MS-Fachschwester im zertifizierten Multiple Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie des St. Vincenz-Krankenhauses, ist eine von bundesweit zehn „MS-Schwestern des Jahres“. Bereits zum fünften Mal fand in Berlin im Rahmen des 9. Interaktiven MS-Symposiums nun die Preisverleihung zum Wettbewerb statt.
Am Mittwoch, 20. März 2013, findet im Bürgerhaus Thüle (Westernstr. 5, Salzkotten-Thüle) um 18 Uhr ein Vortrag zum Thema „Krampfadern – Nur unschöne Hingucker oder ernsthaftes Gesundheitsproblem?“ statt. Im Rahmen des Vortrages wollen Chefarzt Dr. Jörg Forkel und Phlebologin Kirsten Westerhoff-Klöter von der Klinik für Gefäßchirurgie des Paderborner St. Vincenz-Krankenhauses für die häufig bagatellisierte Venenerkrankung sensibilisieren.
Am Freitag, 1. März, fand die erste Sprechstunde der wieder eröffneten Down-Syndrom-Ambulanz für betroffene Kinder und deren Familien im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) der St. Vincenz-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin statt. Bis 2008 hatte der ehemalige Chefarzt Dr. Wolfgang Storm eine vergleichbare Sprechstunde angeboten. Nachdem er in den Ruhestand verabschiedet worden war, konnte das Angebot zunächst nicht in dem bisherigen Umfang fortgeführt werden, so dass Familien aus Paderborn weite Strecken in Anspruch nehmen mussten, um eine vergleichbare Betreuung zu erfahren.
Darmkrebs ist vermeidbar! So lautet auch in diesem Jahr die Botschaft der 3. Vorsorgeoffensive gegen Darmkrebs im Hochstift. Gemeinsam laden das Vincenz-Darmzentrum mit seinen Kooperationsärzten Dr. Hartmut Lazar und Dr. Arne Oelmann sowie die Krankenkassen AOK, Barmer GEK und IKK classic alle Bürger ab 50 Jahren am 2. März zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung rund um das Thema Darmkrebsvorsorge ein. Zwischen 10.30 und 12 Uhr informieren die Experten im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Kurzvorträgen über die Entstehung von Darmkrebs, Vorsorgemöglichkeiten und den Ablauf bei einer Darmspiegelung.
Ab 1. März nimmt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses ein wichtiges Spezialangebot wieder auf: Eine umfängliche Ambulanz für Kinder mit Down-Syndrom („Trisomie 21“) und deren Familien. Bis 2008 hatte der ehemalige Chefarzt Dr. Wolfgang Storm die Down-Syndrom-Sprechstunde angeboten. Die wieder aufgenommene Spezialsprechstunde hat ein besonders Konzept, bei dem die Kinder ohne Zeitdruck disziplinübergreifend von Kinderärzten, Heilpädagogen und verschiedenen Therapeuten untersucht und beraten werden.
Am Mittwoch, 13. Februar 2013, lädt das Endoprothesenzentrum des St. Vincenz-Krankenhauses zu einem Patientenforum zum Thema „Arthrose – das künstliche Knie“ ein. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses (Am Busdorf 2) statt. Im Rahmen der patientenfreundlichen Vorträge informieren die beiden Hauptoperateure des Endoprothesenzentrums, Chefarzt Dr. Lutz Mahlke und Kooperationsarzt Dr. Markus Flören, gemeinsam mit den Abteilungen Anästhesie und Physiotherapie über die Entstehung und Therapie der Arthrose im Kniegelenk, über operative Therapiekonzepte und die an eine Operation anschließende Rehabilitationsphase.
Auch in diesem Jahr spendet die 78-jährige Antonie Canisius den Erlös ihres Handarbeitsverkaufes an die Initiative für das krebs- und schwerkranke Kind e.V. Insgesamt 8.000 Euro sind durch das Engagement der Borchenerin dabei in den letzten Jahren zusammen gekommen. Am Freitag übergab sie den „achten Tausender-Scheck“ in der St. Vincenz-Frauen- und Kinderklinik an Vereinsvorsitzende Marita Neumann.
Mit zusammen knapp 200 Jahren sind die beiden Patientinnen dennoch nicht zu alt für die Gefäßchirurgie: Anfang Januar staunten die Besucher nicht schlecht, wenn ihnen die zwei Patientinnen im ehrenwerten Alter von 94 und 101 Jahren auf dem Flur begegneten. Beide mussten sich fast zeitgleich aufgrund kritischer Gefäßerkrankungen einer Gefäßoperation im St. Vincenz-Krankenhaus unterziehen.
Mit über 500 Teilnehmern war der 5. Paderborner MS Tag, der von der Neurologischen Klinik des St. Vincenz Krankenhauses alle 2 Jahre organisiert wird, so gut besucht wie noch nie. Der Besucheransturm löste ein Verkehrschaos vor dem HeinzNixdorffForum aus, was nicht nur den Schirmherrn, Bürgermeister Heinz Paus, sehr erfreute. Ärzte, Patienten und Interessierte wurden durch renommierte Referenten über den neuesten Stand der Diagnostik und Therapie informiert.
„Nach dem erfolgreichen Auftakt unserer Vortragsreihe ‚Fragen Sie Vincenz‘ im vergangenen Jahr, werden wir die Veranstaltung in 2013 natürlich fortsetzen“, freut sich Hauptgeschäftsführer Dr. Josef Düllings über das große Interesse an der St. Vincenz-Vortragsreihe. Über 1.000 Zuhörer waren im vergangenen Jahr der Einladung des Krankenhauses gefolgt, um sich über verschiedene Gesundheitsthemen zu informieren und die Ärzte der verschiedenen Fachabteilungen auch unabhängig von einem akuten Krankheitsfall einmal persönlich kennenzulernen. Ende Januar startet die Reihe in die zweite Runde: Einmal im Monat donnerstags um 18 Uhr bieten Experten aus dem Vincenz wieder zehn verschiedene Vorträge für Patienten, Angehörige und interessierte Bürger an. „Dabei ermöglicht uns das breite Leistungsspektrum unseres Krankenhauses ein buntes Vortragsprogramm mit Themen aus allen Fachbereichen und für alle Altersklassen“, so Düllings weiter.
Über eine hervorragende Platzierung im NRW-Vergleich freute sich jetzt das Kooperative Brustzentrum Paderborn. Das Team um Zentrumsleiter Dr. Wolfgang Meinerz, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des St. Vincenz-Krankenhauses, belegte im Rahmen einer verpflichtenden Patientenbefragung in diesem Jahr Platz 5 der 51 teilnehmenden zertifizierten Brustzentren. „Wir freuen uns sehr über dieses tolle Ergebnis. Es belegt ganz klar die gute Annahme unseres Zentrums und die hohe Zufriedenheit unserer Patientinnen.“
Am Mittwoch, 28. November 2012, tagte der Arbeitskreis Neonatologie Ostwestfalen-Lippe (NEOWL) auf Einladung des St. Vincenz-Krankenhauses in Paderborn. 180 Kinderärzte, Kinderkrankenschwestern und -pfleger sowie Hebammen aus der Region waren gekommen, um sich gemeinsame über aktuelle Themen aus dem Bereich Neonatologie (Frühgeborenenmedizin) auszutauschen. Ein Schwerpunkt des Symposiums waren die Themen Infektiologie und Hygiene in der Neonatologie. Denn nicht zuletzt seit den Vorkommnissen in Bremen und Berlin sind Keiminfektionen bei Frühgeborenen ein brennendes Thema.
Pünktlich, um den diesjährigen goldenen Herbst zu genießen, verabschiedete sich Doris Dreker-Deckert (62) nach 46 Jahren aus dem Pflegedienst des St. Vincenz-Krankenhauses in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Um sich für die gemeinsame Zeit zu bedanken, hatte ihr Team vor wenigen Wochen eine ganz persönliche Abschiedsfeier organisiert, zu der neben Kollegen und Vorgesetzten auch viele ehemalige Wegbegleiter gekommen waren. „Das war eine tolle Wertschätzung und sehr ergreifend“, freute sich die langjährige Mitarbeiterin über das Fest.
Die diesjährige Jahrestagung des Arbeitskreises Neonatologie Ostwestfalen-Lippe findet am 28. November 2012 im Schützenhof in Paderborn statt. Eingeladen sind alle interessierten Ärztinnen und Ärzte, Kinderkrankenschwestern und -pfleger sowie Hebammen aus OWL und Umgebung.
Am Donnerstag, 22. November 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses (Am Busdorf 2) um 18 Uhr der letzte „Fragen Sie Vincenz“-Vortrag in diesem Jahr statt. Der Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, PD Dr. Wolfgang Krings, nimmt seine Zuhörer bei dieser Veranstaltung mit auf eine Reise durch den Körper.
Margot Becker, Malerin, Psycho- und Kunsttherapeutin aus Paderborn, stellt derzeit 14 ihrer Werke im Landeshospital, der Klinik für Neurologie des St. Vincenz-Krankenhauses Paderborn, aus. Hier können alle Patienten und Besucher ihre Ausstellungsstücke, Acylfarbe auf Leinwand, in einer Dauerausstellung betrachten.
Über die verschiedenen Krebsarten, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten sowie viele weitere Aspekte der Krebserkrankung und -therapie informieren die Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn und die Klinik für Gynäkologie des St. Vincenz-Krankenhauses mit dem Kooperativen Brustzentrum Paderborn, dem Gynäkologischen Krebszentrum sowie dem Brüderkrankenhaus St. Josef am Mittwoch, 21. November 2012. Der „Frauenkrebstag 2012“ findet zwischen 17 und 20 Uhr im Westfalenhof (Luise Hensel Saal, Giersstraße 1, Paderborn) statt.
Aufklärung, Vorbeugung und Verständnis; wenn es um das Thema Schlaganfall geht, werden Chefarzt PD Dr. Thomas Postert und sein Team nicht müde zu informieren und zu demonstrieren, worum es bei dieser Krankheit geht. Am 7. November kamen 60 Schüler des Edith Stein Berufskollegs ins St. Vincenz-Krankenhaus. Bereits seit 7 Jahren gibt es eine regelmäßige Kooperation zwischen dem Berufskolleg und dem St. Vincenz. Die Schülerinnen und Schüler einer Jahrgangsstufe werden zunächst von ihren Lehrern über Herz- und Kreislauferkrankungen im Allgemeinen unterrichtet. Anschließend besuchen Ärzte des St. Vincenz die Schule und halten dort einen Einführungsvortrag zum Thema „Schlaganfall“ mit anschließender Diskussion. Danach kommen die Schüler für einen Tag auf die „Stroke Unit“, die Schlaganfall-Akutstation, und erhalten „praktischen Anschauungsunterricht“.
Mit dem Qualitätssicherungssystem EndoCert gab die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie auf ihrem Berliner Kongress jetzt bundesweit den Startschuss zur Qualitätsoffensive für die Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn war dabei und erhielt dort für die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie als eine der ersten Kliniken in Deutschland das Qualitätssiegel „Endoprothesenzentrum".
Die Deutschen Herzstiftung und das Team der Medizinischen Klinik II (Kardiologie) des Paderborner St. Vincenz-Krankenhauses laden anlässlich der bundesweiten Herzwochen zu zwei Vorträgen in Paderborn ein – einen davon in türkischer Sprache.
Eine der häufigsten Chromosomenstörungen bei Neugeborenen ist die Trisomie 21, das Down Syndrom. Auf 700 Geburten kommt ein Kind mit dieser Chromosomenstörung. Die Ursache des Down-Syndroms ist eine Chromosomenstörung, bei der zusätzliches Chromosomenmaterial des Chromosoms 21 vorhanden ist.
Jedes Jahr kommen in Deutschland ca. 7 Prozent der Kinder als Frühgeburt, d.h. vor der 37. Schwangerschaftswoche, zur Welt. Oft wiegen die Kinder nicht mehr als 2.000 Gramm und müssen Wochen oder sogar Monate auf einer Kinderintensivstation betreut werden. Dieser – meist unerwartete – Frühstart ins Leben ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern eine besondere Situation und in der Regel sehr belastend. Fast immer entstehen bei den Eltern Ängste, Sorgen, Hoffnungen und viele Fragen.
Als einzige Klinik in OWL setzt der Fachbereich Kardiologie des Paderborner St. Vincenz-Krankenhauses unter Leitung von Chefarzt Professor Dr. Andreas Götte seit einiger Zeit eine hochmoderne Lasertechnik zur Behandlung von Vorhofflimmern ein. Besonderer Vorteil der Methode: Durch ein Endoskop wird bei dem Verfahren „durchs Schlüsselloch“ eine Kameraoptik zusammen mit dem Laser für die Untersuchung ins Herz eingeführt. So kann der behandelnde Arzt unter Sichtkontrolle mit dem Laser die notwendige Verödung („Ablation“) vornehmen, um das Vorhofflimmern zu beseitigen. In herkömmlichen Verfahren erfolgt die Darstellung des Herzens während der Untersuchung per Röntgenbild oder durch elektrische Signale. Durch die Kameratechnik kann die Behandlung jedoch per Sichtkontrolle erfolgen – mit einem direkten Blick ins schlagende Herz.
Vor wenigen Wochen erhielt das Darmzentrum des St. Vincenz-Krankenhauses die Verlängerung seiner seit 2009 bestehenden Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG). Im Sommer war die Einrichtung von zwei Experten der Zertifizierungsgesellschaft Onkozert anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs überprüft worden. In der Abschlussbesprechung bilanzierten die Auditoren Dr. Andreas Ludwig und Professor Josef Menzel: „Wer sich nach den Richtlinien der deutschen Krebsgesellschaft zertifizieren lässt, spielt qualitativ in der Champions League. Dies merkt man an ihrem Zentrum.“ Dem gesamten Darmzentrumsteam bescheinigten die Experten: „Hier weiß offensichtlich jeder ganz genau, was er tut.“
Im nächsten „Fragen Sie Vincenz“-Vortrag informiert Dr. med. Wolfgang Meinerz, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des St. Vincenz-Krankenhauses und Leiter des Brustzentrums Paderborn, am Donnerstag, 25. September 2012, rund um das Thema „Keine Angst vor Brustkrebs! Was habe ich selbst in der Hand?“. In seinem Vortrag führt er im Ledebursaal der St. Vincenz-Frauen- und Kinderklinik (Husener Straße, Paderborn) um 18 Uhr aus, worum es bei der Früherkennung geht und was Frauen hier selbst tun können. Im Anschluss steht er für Fragen zur Verfügung.
Die Häufigkeit von Gefäßerkrankungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Jedoch ist dafür nicht allein der demografische Wandel verantwortlich, sondern auch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Anlässlich des bundesweiten Gefäßtages findet am Samstag, 20. Oktober 2012, in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses ein Aktionstag rund um das Thema „Gefäße“ statt.
Drei Monate lang war die Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses im Ausnahmezustand: Anfang Juli war im Verlauf von zwei Wochen bei fünf Inten-sivpatienten ein spezieller multiresistenter Acinetobacter-Keim aufgetreten, der besonders schwer zu beherrschen war. Jetzt konnte das Intensiv-Team wieder den Routinebetrieb aufnehmen. Denn am 1. Oktober wurde der letzte, von dem Keim betroffene Patient in die Reha entlassen. Der Ausbruch wurde damit offi-ziell von Krankenhaus und Gesundheitsamt für beendet erklärt.
Am Donnerstag, 27. September 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses (Am Busdorf 2) um 18 Uhr der nächste Vortrag der Reihe „Fragen Sie Vincenz“ statt. Unter dem Titel „Parkinson – Nur ein Zittern?“ informiert Dr. Thorsten Schulte, Oberarzt der Neurologischen Klinik am St. Vincenz Krankenhaus und Leiter der dortigen Parkinson-Ambulanz, über die Parkinson-Erkrankung als wichtigste und häufige Bewegungsstörung in der Neurologie. „Im Rahmen der Veranstaltung möchte ich allen Interessierten Informationen über diese Erkrankung geben. Publikumsfragen sind dabei ausdrücklich erwünscht.“
Bruno ist krank – sein Bärenarm ist gebrochen. Was nun? Wohin geht man, wenn man krank ist und was passiert eigentlich beim Arzt oder im Krankenhaus? Der 5jährige Lukas (Name geändert) handelt ganz richtig und bringt seinen verletzten Schützling ins St. Vincenz-Teddykrankenhaus.
Drei Jahre nach der Erstzertifizierung unterzog sich das Traumazentrum des St. Vincenz-Krankenhauses unter Leitung von Dr. Lutz Mahlke erstmals einer Re-Zertifizierung. Etwa 75 Schwerverletzte werden jährlich hier versorgt.
Seit Anfang Juli ist Dr. Martin Baur neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie im St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn und im St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten. Am vergangenen Mittwoch feierte der bisherige Leitende Oberarzt der Abteilung nun seine offizielle Amtseinführung als Chefarzt. Dazu kamen über 100 geladene Gäste in das Mutterhaus der Vincentinerinnen, darunter auch sein Vorgänger Dr. Albert Götte, der im Juli an selber Stelle in den Ruhestand verabschiedet worden war.
Vorhandenes Wissen auffrischen und sich in aktuelle neue Themengebiete unkompliziert und schnell einlesen können – so wünschten es sich die Pflegenden am St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten und am St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn. Mit Hilfe des im Februar freigeschalteten „CNE-Internet-Portals“, das sich mittlerweile bestens bewährt hat, ist das jetzt möglich.
Dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Vincenz-Krankenhauses mit ihrer „Liboriaktion“ für soziale Projekte in Paderborn einsetzen, sei ein lobenswertes Engagement. Erzbischof Hans-Josef Becker und Generalvikar Alfons Hardt würdig-ten so im Gespräch mit der Ordensleitung der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul und der Mitarbeitervertretung des St. Vincenz-Krankenhauses die seit zwölf Jahren bestehende Aktion der Krankenhausmitarbeiter während des Libori-Festes. Dabei bat er auch darum, den Mitarbeitern seinen ausdrücklichen Dank für diesen kontinuierlichen hohen Einsatz zu übermitteln. 21.675,09 Euro sind dabei in diesem Jahr zusammen gekommen – ein neuer Rekord.
Die Lage auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses hat sich nach dem Ausbruch eines multiresistenten Acinetobacter baumannii-Keims vor vier Wochen weiter entspannt. Weder bei neuen Patienten noch auf Flächen der Intensivstation konnte der Keim in der vergangenen Woche nachgewiesen werden. Zwei der Patienten konnten inzwischen zur Weiterbehandlung ihrer Grunderkrankung in eine Rehabilitations- bzw. eine Spezialeinrichtung verlegt werden.
Auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses hat es in der vergangenen Woche keine weitere Übertragung des multiresistenten Acinetobacter baumannii-Keims gegeben. Auch in den nach wie vor regelmäßig durchgeführten Umgebungsproben war dieser Keim nicht zu finden. Trotzdem werden die für diese Ausnahmesituation ergriffenen Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen auf der Intensivstation auch weiterhin auf hohem Niveau aufrecht erhalten. „Alle erforderlichen Hygienemaßnahmen sind ergriffen“, bilanzierte Dr. med. Inka Daniels-Haardt, Fachbereichsleiterin für Gesundheitsschutz und Krankenhaushygiene am Landeszentrum für Gesundheit NRW, nach ihrer Begehung der St. Vincenz-Intensivstation am Dienstag.
Auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses gelten auch weiterhin verschärfte Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen. Wie berichtet, werden die mit dem Acinetobacter baumannii-Keim besiedelten Patienten streng von den nicht-betroffenen Patienten isoliert, woraus eine geringere Bettenkapazität der Intensivstation resultiert. Darüber hinaus werden alle Intensiv-Patienten mehrmals pro Woche auf den Keim getestet. Im Zuge dieser Screenings wurde am 18. Juli ein weiterer Patient als Keimträger identifiziert – er ist jedoch nicht daran erkrankt.
Im Zusammenhang mit dem in der vergangenen Woche auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses entdeckten Keim Acinetobacter baumannii, wurde gestern ein vierter Patient der Intensivstation als Träger des Keims identifiziert. Er ist nicht an dem Keim erkrankt. Auch dieser vierte Patient wurde sofort isoliert. Der Gesundheitszustand der drei anderen Patienten ist weitgehend unverändert.
Ein Urgestein verlässt nach 31 Jahren die Chefarztriege des St. Vincenz- und des St.-Josefs-Krankenhauses: Dr. Albert Götte, Chefarzt a.D. der Kliniken für Anästhesiologie, wurde am Samstagvormittag mit sehr viel Lob, Anerkennung und auch Wehmut in den Ruhestand verabschiedet. Nach einer besinnlichen Eucharistiefeier für den bekennenden Katholiken Dr. Götte, folgte die Feierstunde im Hörsaal des Mutterhauses der Vincentinerinnen. Über 130 geladene Gäste und Wegbegleiter von Dr. Götte waren der Einladung gerne gefolgt und lauschten den anerkennenden Worten und Erinnerungen der Redner an eine interessante Zeit.
Wie bereits berichtet, wurde auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses in der vergangenen Woche bei zwei Patienten eine Infektion mit einem sogenannten Acinetobacter baumannii-Keim festgestellt, ein Patient wurde als Träger des Erregers identifiziert. Er zeigt weiterhin keine Infektionssymptome. Der Gesundheitszustand aller drei Patienten ist unverändert. Ein zweiter Abstrich bei allen 29 Patienten der Intensivstation ergab bislang keine weiteren Neuinfektionen.
Auf der Intensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses wurde bei zwei Patienten eine Infektion mit einem sogenannten Acinetobacter baumannii-Keim festgestellt, ein weiterer Patient wurde als Träger des Erregers identifiziert. Er zeigt derzeit jedoch keine Infektionssymptome. Es handelt sich bei dem Keim um einen multiresistenten Erreger, der bei Patienten schwere Infektionen auslösen kann.
Im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft entwickelten 28 Schülerinnen des Gymnasiums St. Michael im St. Vincenz-Krankenhaus vom 25. bis 29. Juni innovative Konzepte für die Gesundheitsbranche in 20 Jahren. Die Ergebnisse präsentierten die Jugendlichen im Rahmen eines Planspiels am Freitag in der St. Vincenz-Frauen- und Kinderklinik. Dabei teilten sich die Mädchen in Gruppen auf und nahmen unter anderem die Position von drei fiktiven Kliniken, einer kritischen Nichtregierungsorganisation, einer Trendforschergruppe und einer Presseeinheit ein.
Moderne Kardiologie ist Hochleistungsmedizin, die mit immer feineren Diagnose-Verfahren und neuen Therapien Menschenleben rettet und die Lebensqualität Herzkranker zunehmend zu steigern vermag. Dieser Entwicklung entsprechend hat das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn am Dienstag ein Bauprojekt abgeschlossen und eingeweiht: Ein neuer Funktionstrakt für die Behandlung von Herzerkrankten in der Medizinischen Klinik II sowie ein neues Herzkatheterlabor sind nach Investition von etwa 2,5 Millionen Euro jetzt fertig gestellt.
Am Donnerstag, 28. Juni 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses (Am Busdorf 2) um 18 Uhr der nächste Vortrag der Reihe „Fragen Sie Vincenz“ statt. Unter dem Titel „Was tun, wenn meine Hand nicht mehr zugreifen kann?“ informiert Oberarzt Dr. Stephan Blank, Facharzt für Handchirurgie am Vincenz, über Krankheitsbilder wie Arthrose, Nervenkompressionssyndrome (z.B. Karpaltunnelsyndrom) und spontan auftretende Erkrankungen an den Fingern.
Die Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft macht sich zusammen mit dem St. Vincenz-Krankenhaus auf die Suche nach innovativen Ideen für Produkte und Dienstleistungen der Krankenhauswelt von morgen. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Michael sind ab dem 25. Juni für eine Woche zu Gast im Vincenz und beschäftigen sich in dieser Zeit mit Zukunftstrends.
Ab 27. Juni bietet das MS-Zentrum der Klinik für Neurologie des St. Vincenz-Krankenhauses eine neue Gesprächsgruppe für Menschen mit Multiple Sklerose („MS“) an. Unter therapeutischer Begleitung findet dieses kostenlose Angebot am letzten Mittwoch eines jeden Monats zwischen 17 und 18.30 Uhr im Landeshospital statt.
Unter dem Motto „2200 unersetzbare Hände“ bedankten sich das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn und das St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten am „Tag der Pflege“ am 12. Mai bei ihren Pflegenden. Neben einer riesigen Plane mit dem entsprechenden Aufdruck am Baugerüst des St. Vincenz, einem Roll-up-Banner in der Eingangshalle des Salzkottener Krankenhauses sowie einer Anzeigenkampagne, hingen die Danke schöns auch in Form von Postern auf den Stationen aus. Die beiden Krankenhäuser machten somit deutlich, welch hohe Wertschätzung sie ihren Pflegenden entgegenbringen und wie zentral deren Bedeutung ist.
Am 20. und 21. April trafen sich rund 20 Ärzte aus ganz Deutschland zum ersten Mal in Paderborn zu einem von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierten Sachkundekurs "Herzschrittmachertherapie". Der Kurs im Hotel "Campus Lounge" stand unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Andreas Götte (St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn) und Prof. Dr. Christoph Stellbrink (Klinikum Bielefeld), die gemeinsam die Organisation und Durchführung übernommen hatten.
Im Rahmen der alle drei Jahre stattfindenden Rezertifizierung durch die Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe und die Deutsche Schlaganfallgesellschaft hat die Stroke Unit der Klinik für Neurologie in dieser Woche viel Lob erhalten. Unter Leitung von Chefarzt PD Dr. Thomas Postert versorgt das St. Vincenz-Krankenhaus in dieser Spezialstation für Schlaganfälle jährlich ca. 1.000 Patienten aus Paderborn und dem Umland. Aufgrund dieser hohen Zahl wurde die Kapazität der Stroke Unit in den letzten Jahren von 5 auf 9 Betten fast verdoppelt.
Am 26.04.2012 haben Pflegedirektor Andreas Göke und sein Team der Pflegedirektion zum zweiten Mal den BoysDay im St. Vincenz-Krankenhaus organisiert. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Aktionstag, bei dem Einrichtungen und Betriebe Jungen die Möglichkeit gegeben, in Berufe und Bereiche hinein zu schnuppern, in denen Männer bisher unterrepräsentiert sind. Acht Jungen im Alter von 12-14 Jahren nutzten die Gelegenheit, sich im St. Vincenz-Krankenhaus über den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers zu informieren.
Ein Gesetz, das auf veralteten Zahlen und bloßen Vermutungen beruht, ist ein schädliches Gesetz. Die jetzt von den Regierungsparteien geplanten neuen Regelungen für die Finanzierung der deutschen Krankenhäuser müssen genau so bewertet werden: Schlecht für die Krankenhäuser, gefährlich für die stationäre Gesundheitsversorgung in Deutschland und damit letztlich vor allem für die Patienten. „Die in jüngster Zeit immer wieder erneuerten Behauptungen mancher Gesundheitspolitiker und auch des Spitzenverbandes der Krankenkassen, wonach es den Kliniken doch überaus gut gehe, lassen sich durch Zahlen und Fakten nicht mehr belegen. Genau das Gegenteil ist der Fall“, erklärt der Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), Dr. Josef Düllings.
Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Sieben Millionen Menschen sind betroffen, darunter rund 25.000 Kinder und Jugendliche. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses hat jetzt erneut die „Basisanerkennung“ der DDG erhalten. Bereits seit 1995 ist „das Vincenz“ als ambulante uns stationäre Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes anerkannt.
Am Donnerstag, 24. Mai 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses (Am Busdorf 2) um 18 Uhr der nächste Vortrag der Reihe „Fragen Sie Vincenz“ statt. Gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung informiert das Team der Medizinischen Klinik II (Kardiologie) rund um das Thema „Wie kann ich den Herzinfarkt vermeiden?“.
1.200 Menschen erleiden allein im Kreis Paderborn pro Jahr einen Schlaganfall. Manchmal entscheiden Minuten darüber, ob der gewohnte Alltag für immer verloren ist oder man zurück kann in sein altes Leben. Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Betroffene müssen schnellstmöglich in die Klinik. „Zeit ist Hirn“, bringt es der Chefarzt der Klinik für Neurologie des St. Vincenz-Krankenhauses Paderborn, Dr. Thomas Postert, auf den Punkt. Ein Aktionstag am Samstag, 12. Mai 2012 von 11 bis 15 Uhr im Südring-Center Paderborn informiert über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über die vielen Hilfsangebote für das Leben danach.
Um bei der Ansprache von Nachwuchsmedizinern neue Wege zu gehen, hat das Paderborner St. Vincenz-Krankenhaus kürzlich einen Filmclip veröffentlicht. Drei Assistenzärzte der Klinik für Neurologie stellen darin die Weiterbildungsmöglichkeiten in ihrer Abteilung vor. „Durch den zunehmenden Ärztemangel wird es immer schwieriger, junge Kollegen für eine Facharztausbildung außerhalb einer Universitätsstadt zu gewinnen“, erläutert Chefarzt PD Dr. Thomas Postert die Motivation für die Erstellung des Spots.
Am Donnerstag, 26. April 2012, lädt das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses um 18 Uhr zum nächsten Vortrag der Reihe „Fragen Sie Vincenz“ ein. Im Ledebursaal in der Frauen- und Kinderklinik (Husener Straße 81) informiert Chefarzt PD Dr. Friedrich Ebinger rund um das Thema „Mein Kind hat einen Fieberkrampf! Was muss ich tun?“.
Im Aktionsmonat März hat das St. Vincenz-Krankenhaus intensiv über das Thema Darmkrebsvorsorge aufgeklärt. Zum Abschluss des Darmkrebsmonats möchten wir auf einen weiteren wichtigen Aspekt aufmerksam machen: Die Verbesserung der Versorgung von Darmkrebserkrankten in Anlehnung an den Nationalen Krebsplan. Dieser wurde 2008 vom Bundesministerium für Gesundheit zusammen mit der Deutschen Krebsgesellschaft aufgestellt, um die Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Patienten mit Tumorerkrankungen nachhaltig zu verbessern.
Im Jahr 2011 war die Geburtshilfeabteilung des Paderborner St. Vincenz-Krankenhauses erstmals Nummer eins in NRW. Mit 1.952 Entbindungen ist das Haus laut der Geburtenentwicklungsstatistik der Firma Milupa erstmals vor Essen und Köln die geburtenstärkste Klinik unseres Bundeslandes. Chefarzt Dr. Wolfgang Meinerz ist sichtlich stolz: „In OWL sind wir schon seit Jahren führende Geburtsklinik, jetzt erstmals sogar in Nordrhein-Westfalen“, freut er sich. „Dass uns so viele werdende Eltern ihr Vertrauen schenken, ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit.“
Am Donnerstag, 22. März 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses um 18 Uhr der nächste Vortrag der Reihe „Fragen Sie Vincenz“ statt. Diesmal informiert das Team der Klinik für Gefäßchirurgie rund um das Thema „Krampfadern – Nur unschöne Hingucker oder ernstes Gesundheitsproblem?“. Bis zu 70 Prozent der Frauen ab 20 Jahren leiden bereits unter Krampfadern oder deren „Minimalvariante“, den Besenreisern – eigentlich harmlose erweiterte Hautvenen, die viele aber als kosmetisch störend empfinden. Spätestens, wenn es sich bei den Venenproblemen um „echte“ Krampfadern handelt, beschränkt sich das Leiden jedoch nicht mehr nur auf den kosmetischen Aspekt.
„Geh’ aufgrund Deines Alters besser mal zur Darmkrebsvorsorge“, dachte
sich der 62jährige Paderborner Bernd R. und war heil froh über seine
Entscheidung. Denn wie bei über 28 Prozent der Männer und rund 19
Prozent der Frauen wurden bei ihm im Zuge der Vorsorgedarmspiegelung
Polypen gefunden. „Polypen sind zunächst gutartige Wucherungen der
Darmschleimhaut, die sich im Verlauf von ca. 10 Jahren entwickeln und
aus denen unbehandelt Darmkrebs entstehen kann“, erklärt Dr. Hartmut
Lazar, niedergelassener Gastroenterologe aus Schloß Neuhaus.
Am Dienstag, 13. Februar 2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses um 18 Uhr ein Patientenforum zum Thema „Arthrose – das künstliche Knie“ statt. Im Rahmen der patientenfreundlichen Vorträge informiert ein interdisziplinäres Team der Kliniken für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Anästhesie gemeinsam mit der Physiotherapie über die Entstehung und Therapie der Arthrose im Kniegelenk, über operative Therapiekonzepte und die an eine Operation anschließende Rehabilitationsphase.
Jährlich erkranken in Deutschland über 70.000 Menschen an Darmkrebs. Im Kreis Paderborn gibt es über 240 Neuerkrankungen pro Jahr, etwa 120 in der Stadt. Dabei kann Darmkrebs bei optimaler Wahrnehmung der Vorsorgemaßnahmen in nahezu 90 Prozent der Fälle verhindert werden. „Oder anders formuliert: Durch ein geschärftes Bewusstsein hinsichtlich der Vorsorgedarmspiegelung könnten viele Tausend Menschenleben pro Jahr allein in Deutschland gerettet werden“, betonen die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren (addz) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG).
Am Donnerstag, 23. Februar 2012, findet um 18 Uhr der nächste Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Fragen Sie Vincenz“ statt. Klaus-Christian Diederich, leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, informiert an diesem Abend rund um das Thema „Sodbrennen – Unterschätzte Volkskrankheit?“. Bis zu 40 Prozent der Erwachsenen leiden mehr oder weniger häufig unter dem klassischen Sodbrennen und so genannten „refluxassoziierten Beschwerden“. In seinem Vortrag gibt Diederich einen Überblick über Grundlagen der Erkrankung, moderne Diagnostikmethoden sowie Therapieverfahren vom althergebrachten Hausmittel bis zu modernen Medikamenten.
Etwa 5 Prozent der Erwachsenen im Altern von über 60 Jahren leiden in Deutschland an Beschwerden durch eine Hüftgelenksarthrose, d.h. übermäßigen Gelenkverschleiß. Am kommenden Dienstag, 07.02.2012, um 18 Uhr, informiert ein interdisziplinäres Team der Kliniken für Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Anästhesie gemeinsam mit der Physiotherapie über die Entstehung und Therapie der Arthrose im Hüftgelenk, über operative Therapiekonzepte und die an eine Operation anschließende Rehabilitationsphase.
Am Donnerstag, 26.01.2012, findet in der Cafeteria des St. Vincenz-Krankenhauses (Am Busdorf 2) um 18 Uhr der erste Vortrag der „Fragen Sie Vincenz“-Reihe statt. Prof. Dr. Jobst Greeve, Chefarzt der Medizinischen Klinik I, informiert über das Thema „Erhöhte Leberwerte? Ursachen, Diagnostik, Therapie“ und steht im Anschluss an seinen Vortrag für Fragen der Besucher zur Verfügung.
Um Patienten und Interessierten auch unabhängig von einem Krankenhausaufenthalt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, startet das St. Vincenz-Krankenhaus in diesem Jahr erstmalig eine eigene Vortragsreihe. Unter dem Motto „Fragen Sie Vincenz“ finden ab Januar an jedem vierten Donnerstag im Monat um 18 Uhr zehn kostenlose Veranstaltungen zu verschiedenen Gesundheitsfragen statt.
Ein Jahr großer Anstrengungen aber auch enttäuschender politischer Entscheidungen geht für die deutschen Krankenhäuser zu Ende. Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands zieht eine gemischte Bilanz der Ereignisse dieses Jahres.
Prof. Dr. med. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II (Kardiologie) des St. Vincenz-Krankenhauses Paderborn, wurde im Dezember in den Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung e.V. berufen. Als Beirat fungieren Universitätsprofessoren und Chefärzte aus den Fachbereichen Kardiologie und Herzchirurgie, „die in hervorragender Weise auf dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen (…) tätig sind“, so die Satzung der Deutschen Herzstiftung. Vorgeschlagen werden können neue Mitglieder vom Vorstand der Herzstiftung oder dem Beirat selbst. Aufgabe des Beirats ist es, die Stiftung ehrenamtlich und unentgeltlich bei medizinischen und wissenschaftlichen Fragen zu beraten.
Privatdozent Dr. med. Friedrich Ebinger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses Paderborn, zählt für die Redaktion des Nachrichtenmagazins Focus zu Deutschlands Top-Medizinern. Die Ergebnisse wurden im November 2011 im Focus-Spezial "Ärzteliste" veröffentlicht. Ebinger wurde dort als Schmerzspezialist aufgeführt.
Daraus hätte mehr werden können. Der Bundestag hat gestern das Versorgungsstrukturgesetz verabschiedet, doch der zentrale Schwachpunkt ist geblieben: Die einseitige Ausrichtung auf die niedergelassenen Ärzte. „Einseitigkeit ermöglicht keine ausgewogenen, funktionierenden Versorgungsstrukturen. Darum aber hätte es gehen sollen“, begründet Peter Asché, Pressesprecher des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), die kritische Haltung des Krankenhausmanagements.
Dr. Josef Düllings ist neuer Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH Paderborn und der St.-Josefs-Krankenhaus GmbH Salzkotten wurde im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Managerverbandes in Düsseldorf gewählt.
Wenn man, häufig buchstäblich über Nacht, plötzlich ein Taubheitsgefühl im kleinen Finger und im Ringfinger verspürt und die Kraft der Hand nachlässt, lautet die Diagnose häufig Kubitaltunnelsyndrom: der Ellennerv ist eingeengt. Im Fachbereich Handchirurgie der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des St. Vincenz-Krankenhauses wurde nun ein patientenschonendes, minimal-invasives Verfahren zur Behandlung des Kubitaltunnelsyndroms etabliert: die sogenannte endoskopische Dekompression des Nervus ulnaris (Ellennerv).
Im Rahmen einer Fachweiterbildung für pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege hat Yvonne Arlt, Kinderkrankenschwester der Kinderintensivstation des St. Vincenz-Krankenhauses, ein Tagebuch für Frühgeborene entwickelt. Mit der Idee des Frühchentagebuchs hat sie nicht nur Kolleginnen und Eltern überzeugt, sondern auch einen Wettbewerb der Fachzeitschrift Thieme Intensiv gewonnen.
Etwa 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Vincenz-Krankenhauses setzten sich während der Liboriwoche auch in diesem Jahr wieder für den guten Zweck ein: Außerhalb ihrer Dienstzeit verkauften sie vor dem Vincenz-Standort „Am Busdorf“ Bratwurst, Pommes Frites, Waffeln und Getränke, um den Erlös an Paderborner Einrichtungen zu spenden. Eine Tonne Pommes Frites, 5.500 Würstchen und 500 kg Waffelteig wurden während der neun Tage verkauft. Gemeinsam mit dem Getränkeverkauf kamen dabei 19.666,66 Euro zusammen.
Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass die Paderborner Klinikclowns in der St. Vincenz-Kinderklinik erstmals kranke Kinder zum Lachen gebracht haben. Um dieses Jubiläum zu feiern, findet am Samstag, 17. September 2011, im Foyer und in den Fluren der Kinderklinik (Husener Straße 81, Paderborn) ein Fest statt. Alle Kinder, Familien und Clownfans sind dazu herzlich eingeladen.
Erstklassige Location, exzellentes Ambiente, hochklassiger Sport. Die Squash-Weltmeisterschaft geizt nicht mit Superlativen. So ist es selbstverständlich, dass auch die medizinische Versorgung während dieses Events auf höchstem Niveau stattfinden wird. Dank der gemeinschaftlichen Kooperation mit dem St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten und dem St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn, ist die medizinische Versorgung von Spielern, Betreuern und vor allem Zuschauern im Rahmen der Veranstaltung gewährleistet.
Am ersten Modellstudiengang „Pflege“ der KatHO NRW nehmen auch vier Auszubildende der Gesundheits- und Kranken- sowie Kinderkrankenpflegeschule des St. Vincenz-Krankenhauses teil. Der duale Bachelorstudiengang startet Ende September mit insgesamt 73 Auszubildenden an den Studienorten Köln, Paderborn und Münster.
Der Fachbereich Kardiologie am St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn hat sich auf internationales Niveau begeben: Am 28. Juni 2011 wurde Prof. Goette, Chefarzt der Medizinischen Klinik II, auf der diesjährigen Tagung der Europäischen Herzrhythmus Assoziation (EHRA) in Madrid zum Vorsitzenden der Programmkommission berufen. Damit ist Prof. Goette bis 2013 Hauptverantwortlicher für die Gestaltung und Durchführung aller bedeutenden europäischen Herzrhythmuskongresse. Auch mit seinen Forschungsarbeiten bewegt sich Goette auf internationalem Niveau.
Seit Anfang 2011 hat die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des St. Vincenz-Krankenhauses einen neuen Chefarzt. Am 1. Januar trat PD Dr. med. Friedrich Ebinger die Nachfolge des in den Ruhestand verabschiedeten Dr. med. Klaus-Dieter Kauther an. Am Samstag, 30. April 2011, wurde der neue Chefarzt im Rahmen einer Feierstunde nun auch offiziell willkommen geheißen.
Ein Jahr ist es jetzt her, dass im St. Vincenz-Krankenhaus auf Initiative einer Mitarbeiterin, deren Enkel an Leukämie erkrankt war, eine Betriebstypisierungsaktion der DKMS – Deutsche Knochenmarkspenderdatei stattgefunden hat. 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vincenz ließen sich am 7. April 2010 für die DKMS registrieren. Darunter fand sich eine passende Stammzellenspenderin für einen an Leukämie erkrankten Patienten.
Zur Behandlung von Bluthochdruck können Mediziner auf verschiedene Medikamentengruppen zurückgreifen. In schwierigen Fällen können diese auch kombiniert angewendet werden – bis zu drei verschiedene Medikamentensorten müssen manche Patienten parallel einnehmen. Doch bei rund 20 Prozent der Patienten führt selbst das nicht zum gewünschten Abfall der Blutdruckwerte. Was dann? Im Fachbereich Kardiologie des St. Vincenz-Krankenhauses wurde durch Chefarzt Prof. Dr. med. Andreas Götte nun eine neue Technik etabliert, die diesen Patienten helfen kann. Die Etablierung dieses neuen Verfahrens zur Bluthochdrucktherapie ist ein weiterer Schritt im geplanten Ausbau der Medizinische Klinik II des St. Vincenz-Krankenhauses.
In manchen Situationen – beispielsweise unter Narkose, während einer OP oder auch bei bestimmten Krankheitsbildern, wie Demenz – sind Patienten für die Mitarbeiter eines Krankenhauses nicht gut ansprechbar und können so in diesen Momenten nicht aktiv bestätigen, dass sie wirklich der richtige Patient sind. Daher ist es für die Mitarbeiter im Krankenhaus enorm wichtig, Patienten auch ohne deren Zutun zu jeder Zeit eindeutig identifizieren zu können. Eine Möglichkeit, diesen Prozess noch sicherer zu gestalten, sind Patientenidentifikationsarmbänder, auf denen u.a. Name, Geburtsdatum und die sog. Fallnummer des Patienten aufgedruckt sind. Das Patientenarmband dient dazu, das Risiko von Verwechslungen und deren Folgen auszuschließen und die Identität des Patienten bei allen Behandlungsschritten eindeutig kontrollieren zu können.
Als erstes Krankenhaus in Paderborn bietet das St. Vincenz-Krankenhaus jedem stationären Patienten – vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen – seit Mitte März ein solches Patientenidentifikationsarmband an.