Ein moderner Schulneubau mit top-aktuellen Multimedia-Lernplätzen

St. Vincenz GmbH investiert in die Ausbildung von Pflegefachkräften

Offizielle Einweihung des Neubaus Ende November

In Paderborn steht die derzeit wohl modernste Schule in OWL: ein neues, helles Gebäude ausgestattet mit aktueller IT-Technik wie zum Beispiel schnellen Internetverbindungen und interaktiv ausgerüsteten Klassenräumen. Diese Idealvorstellung eines modernen Schulgebäudes haben verschiedene Baufirmen und Architekten innerhalb eines Jahres hinter der Frauen- und Kinderklinik St. Louise Wirklichkeit werden lassen. Die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH bildet seit Anfang Oktober auf dem neuen „St. Vincenz-Campus für Gesundheitsfachberufe“ Schülerinnen und Schüler in folgenden vier Ausbildungsrichtungen aus: Hebammenwesen, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz.

 

 

 

Johannes Westermann (kaufmännischer Geschäftsführer), Sr. Bernadette M. Putz (Geschäftsführerin), Thomas Günther (Architekt), Dr. Josef Düllings (Hauptgeschäftsführer) und Andreas Riekötter (Bildungsreferent) freuen sich, dass das neue Schulgebäude nach nur einem Jahr Bauzeit in Betrieb genommen werden konnte. (Foto: St. Vincenz-Krankenhaus GmbH/Fleischer)

„Bislang waren unsere Schulen auf verschiedene Gebäude in Paderborn und Salzkotten verteilt, jetzt haben wir alle vier Ausbildungsgänge an einem top-modernen Standort zusammengefasst“, freut sich Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Auf insgesamt 2.300 Quadratmetern und vier Ebenen lernen und unterrichten 259 Schüler und 21 Lehrer in dem  3,5 Millionen Euro teuren Neubau. 

Alle Klassenräume des Neubaus sind mit interaktiven Whiteboards anstelle altmodischer Kreidetafeln ausgestattet. Darauf können die Lehrer mit Multimedia-Inhalten unterrichten, Videoclips zeigen, Notizen mit digitaler Tinte schreiben, sofort abspeichern und dann dieses Material digital an die Schüler weiterleiten. Möglich wird dies unter anderem auch durch eine besonders schnelle Internetverbindung und die moderne Netzwerk- und WLAN-Technik im Schulneubau. „Schüler und Lehrer können diese gleichermaßen nutzen“, berichtet Silvio Große, Bereichsleiter IT der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, der für die Konzeption und Ausstattung der IT  verantwortlich war.

„Ziel ist es, das Lernen für die Schülerinnen und Schüler zu einem visuell ansprechenden, motivierenden Erlebnis zu machen“, erklärt Andreas Riekötter, Bildungsreferent. „Auf diese Weise wollen wir ein schnelleres Verständnis für den Lehrstoff fördern und die Merkfähigkeit stärken.“ Zudem mache es auch weiterhin die vorhandene digitale Lernplattform möglich, dass alle Lehrinhalte für die Schüler jederzeit online verfügbar seien – z.B. dann, wenn mal ein Schüler krank sei und deshalb den Unterricht verpasst habe. 

„Auch baulich gibt es praktische Details in der neuen Schule: zwei Klassenräume können bei Bedarf in eine Aula umfunktioniert werden“, berichtet Markus Schröder, Technischer Direktor der St. Vincenz GmbH. Vier Gruppenräume im Untergeschoss ermöglichen praktische Übungen zum Beispiel am Patientenbett und sind in zwei große Demonstrationsräume verwandelbar.

„Wichtig ist uns natürlich auch weiterhin, dass nicht nur die technischen und räumlichen Voraussetzungen bestens sind, sondern, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler zu handlungskompetenten, selbstbewussten und empathischen Pflegekräften und Hebammen ausbilden“, fasst Andreas Riekötter zusammen. Bislang habe er stets die Rückmeldung aus anderen Krankenhäusern in ganz Deutschland bekommen, dass die Absolventen der Ausbildungsgänge des St. Vincenz-Krankenhauses gerne eingestellt werden, weil sie optimal auf das Berufsleben vorbereitet seien.


Zusatzinfo:
Die Schulen der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH haben eine besonders lange Tradition. Die Hebammenschule gibt es bereits seit 238 Jahren, die Krankenpflegeschule schon seit 109 Jahren und die Kinderkrankenpflegeausbildung seit 64 Jahren. In dieser Zeit sind die Schulen mehrfach umgezogen, jetzt sind sie zum ersten Mal alle in einem Gebäude vereint. Dadurch ist den Schülerinnen und Schülern der direkte Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Fachrichtungen jederzeit möglich.